Auszeichnung „Made in Main-Kinzig“ für Systeex Brandschutzsysteme

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Die Bedeutung der Elektromobilität wächst, immer mehr Elektroautos und Hybridfahrzeuge bewegen sich auf den Straßen. Damit erhält auch die Frage nach der Brandbekämpfung, etwa in Tiefgaragen oder in Batterie-Lagerhallen, eine wachsende Bedeutung. „Das braucht neben der Aufklärung vor allem auch viel Expertise, wie sie beispielsweise das Hanauer Unternehmen Systeex hat“, erklärte Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann (CDU), der sich kürzlich mit dem Geschäftsführer von Systeex Brandschutzsysteme, Christian Hilsdorf, und Walter Dreßbach, Leiter des Referats für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur dazu ausgetauscht hatte.

Anlass war die Verleihung der Auszeichnung „Made in Main-Kinzig“ an das über 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starke Unternehmen, das bundesweit insgesamt 18 Standorte unterhält.

„Das Thema Brandschutz ist bei den Elektromobilisten längst angekommen, das haben wir sehen können bei der EMOKON in Bad Soden-Salmünster“, berichtete der Kreisbeigeordnete Ottmann. „Und doch gibt es immer noch zu viele Hürden, vielleicht auch Vorbehalte, um die heute schon wirksamere Brandbekämpfungs-Technik in der Fläche auszurollen. Auch die Fachkräfte, die man für die Installation und die Betreuung braucht, sind natürlich rar gesät.“

Christian Hilsdorf bekräftigte dies. Für gängige allgemeine Brandschutzauflagen genüge oft die „klassische“ und eben günstigere Sprinkleranlage. Diese sorge aber zum einen durch die großen Mengen an Wasser für größere Schäden am betroffenen Gebäude und könnte zum anderen brennende Fahrzeug-Akkus nicht löschen. Neben dem gezielten Einsatz des Löschmittels F-500 EA in Kombination mit den Sprinkleranlagen seien aus seiner Sicht Hochdruck-Wassernebel-Systeme die optimale Lösung für die Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Batterie-Bränden.

Beim Stichwort Fachkräftebedarf plant Systeex die eigene Ausbildung massiv auszuweiten. Statt drei sollen künftig mindestens 15 Personen jedes Jahr im Bereich Anlagenbau neu ausgebildet werden. Dazu führt das Unternehmen bereits Gespräche mit der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern sowie Verantwortlichen für die Berufsschulen, um eine firmensitznahe, duale Ausbildung zu gewährleisten.

Winfried Ottmann versprach, das Unternehmen bei seinen Anliegen zu unterstützen. Die Fachkräfte-Ausbildung soll an hiesigen Berufsschulen leichter werden. Zudem kann sich der Wirtschaftsdezernent vorstellen, eine Brandschutzanlage nach höchsten technischen Standards in einer der hiesigen Berufsschulstätten einzubauen. „Wenn die Automechaniker von morgen schon in ihrer Ausbildung erfahren, welche Brandschutzstandards bei Elektroautos und deren Stellplätze möglich sind, dann haben wir in der Region wichtige Multiplikatoren für dieses Thema gewonnen“, so Ottmann.

Das im Jahr 2015 gegründete Unternehmen Systeex Brandschutzsysteme GmbH kümmert sich für ihre Kunden um die Projektierung, Errichtung, Installation, Wartung und Instandsetzung von Brandschutzanlagen, also Wasserlöschanlagen, Gaslöschanlagen und Brandmeldeanlagen. Seit 2017 hat das Unternehmen seinen Firmensitz in Hanau. Im Rahmen der Mitarbeiterbefragung von „Great Place to Work“ ist es mehrfach auf Platz 1 beim Regionalwettbewerb „Beste Arbeitgeber in Hessen“ gelandet. Systeex bildet selbst aus und bietet mit einer „mobilen Academy“ auch bundesweite Schulungen an. Mit der Auszeichnung „Made in Main-Kinzig“ wird Systeex nun aufgenommen in den engeren Kreis der herausragenden Unternehmen und Marktführer im Kreisgebiet. Es ist somit auch zu finden auf der Internetplattform www.madeinmainkinzig.de.

„Für den nächsten Elektromobilitäts-Kongress im kommenden Jahr werden wir die Aspekte Brandschutz und Schadensverhütung wieder ins Tagungsprogramm aufnehmen“, kündigte Winfried Ottmann. Die Aufklärung über das Thema und die präventiven Maßnahmen, die es heute schon gebe, sei wichtig, um bei Firmen wie auch Privatpersonen Vorbehalte zu reduzieren.

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Moderne Brandschutzanlagen, „made in Main-Kinzig“: Für das Engagement des Hanauer Unternehmens bedankte sich Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann bei Geschäftsführer Christian Hilsdorf, im Beisein von Walter Dreßbach, Leiter des Referats für Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur (von rechts).


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