„Ihr Fachwissen war von entscheidender Bedeutung für uns“

Von links: Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Daniel Funke, Christina Herbig und der Geschäftsführer der APZ-MKK Reinhold Walz.

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„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ – diesen Ausspruch des römischen Philosophen Lucius Annaeus Seneca, hat Christina Herbig vor zwei Jahrzehnten als Einleitung für ein Arbeitspapier verwendet und es wird seitdem immer wieder im Kolleg*innenkreis verwendet.

Denn auch wenn nicht jedes Projekt auf Anhieb gelingt, so ist es wichtig, dass man das Ziel nicht aus den Augen verliert und dieses mit Beharrlichkeit verfolgt. Dass diese Eigenschaft auch auf Christina Herbig zutrifft, betonte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ-MKK), Reinhold Walz gleich zu Beginn der Verabschiedungsfeier für seine langjährige Kollegin. Walz lobte Christina Herbig für ihre Stringenz, ihr großes Fachwissen und ihre Kompetenz und beschrieb sie als „liebenswerte und engagierte Kollegin die immer auf das Wesentliche fokussiert war“.

Das Wohl der Bewohner*innen in den Pflegeeinrichtungen und die Sicherstellung einer optimalen Pflege, standen für Christina Herbig stets im Mittelpunkt. So hat Herbig zusammen mit der Pflegeleitungskonferenz viele wichtige Konzepte und Verfahrensanweisungen erarbeitet und in den Einrichtungen umgesetzt, lange bevor diese in der Altenpflege zum Standard gehörten. Ihre Steckenpferde waren dabei unter anderem die Themen Pflegestandards, Hygiene sowie Maßnahmen im Fall von Hitzewellen oder einem hohen Infektionsgeschehen. Insbesondere letzteres war für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung im Hinblick auf die Corona-Pandemie. So konnten die Pflegeeinrichtungen schon zu Beginn der Corona-Pandemie auf Verfahrensanweisungen im Falle einer Pandemie bzw. eines hohen Infektionsgeschehens zurückgreifen und diese dann um die jeweils empfohlenen Schutzmaßnahmen erweitern.

Christina Herbig schloss 1979 die Berufsausbildung zur Krankenpflegerin am St. Katharinen-Krankenhaus in Frankfurt am Main ab, wo sie zunächst in der Krankenpflege arbeitete, bevor sie an das Kreiskrankenhaus Bad Homburg wechselte. In dieser Zeit absolvierte Herbig 1982 den Lehrgang zur Stationsleitung an der Krankenpflegehochschule Agnes Karll. Nach einer anschließenden Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe und Entbindungspflege in den Jahren 1984-1986 an der Krankenpflegehochschule Agnes Karll arbeitete Herbig dort zunächst als Lehrerin für Pflegeberufe, bevor sie 1988 zwei Jahre lang die stellvertretende Schulleitung übernahm. Von 1993 bis 1997 studierte Herbig an der Fachhochschule Frankfurt am Main und erwarb den Abschluss als Diplom-Pflegewirtin. Während dieser Zeit führte Herbig Pflegeberatungen im häuslichen Bereich im Auftrag eines Projektes der Techniker Krankenkasse durch und war in noch in viele andere Projekte involviert.

Nach einer Tätigkeit als freie Dozentin trat Herbig im Oktober 1997 eine Stelle bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises an. Sie übernahm zunächst die Pflegedienstleitung im Altenzentrum Rodenbach, stieg dann zur Pflegemanagerin im Altenzentrum auf. 2002 wurde Herbig die Position der Pflegebetriebsleiterin übertragen, später übernahm sie die leitende Verantwortung für den Geschäftsbereich Pflege und Personal. Ab Januar 2016 leitete Herbig die Stabsstelle für Personalentwicklung und Projektsteuerung Altenhilfe. Zuletzt war Herbig als Koordinatorin Pflege tätig, wo sie insbesondere an der Weiterentwicklung der Hygienestandards verantwortlich war. Parallel zu ihrer Tätigkeit bei den APZ-MKK schloss sie ein Studium für Supervision und Coaching an der Fachhochschule Frankfurt am Main und ein Fernstudium zur Personalentwicklung mit dem Master of Arts an der Technischen Universität in Kaiserslautern erfolgreich ab.

Von einem „beeindruckenden beruflichen Werdegang“ sprach auch der Geschäftsbereichsleiter Altenhilfemanagement, Daniel Funke, der selbst erst vor einem Jahr seine Stelle bei den APZ-MKK angetreten hat. Funke betonte das umfangreiche Fachwissen, von dem er selbst profitiert hat. „Sie haben mir wertvolle Einblicke in das Unternehmen gegeben, die mir bei der Einarbeitung sehr geholfen haben – dafür möchte ich mich persönlich bei Ihnen bedanken“, so Funke. Anschließend überreichten ihr Funke und Walz einen Strauß Blumen, eine Urkunde sowie mehrere Abschiedspräsente der Kolleg*innen aus der Unternehmenszentrale sowie von der Unternehmensleitung. Christina Herbig bedanke sich bei Walz, Funke und den zahlreich erschienenen Kolleg*innen für die lieben Worte und die schönen Geschenke. Beim anschließenden Buffet, ging es heiter und gesellig zu, Geschichten aus der Vergangenheit wurden erzählt und es wurde viel gelacht.

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Von links: Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe Daniel Funke, Christina Herbig und der Geschäftsführer der APZ-MKK Reinhold Walz.

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Christina Herbig.


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