Dass Veganismus im Trend ist, das wissen mittlerweile auch viele Winzer und kümmern sich um eine vegane Weinherstellung. In den Trauben unterscheiden sich konventioneller und veganer Wein nicht voneinander. Differenzen bestehen in der Filtration und in der Klärung. Was es zu beachten gilt, das zeigen wir hier.

Veganer und konventioneller Wein - wie unterscheiden sich beide?

Weintrinken liegt im Trend. Insbesondere weiße Weine haben einen Genusshöhepunkt. Und zwar unter anderem auch daher, weil sie kalorienärmer sind als ihre roten Genossen. So ist zwar der Rotwein dank seiner Farbstoffe für Herz und Arterien vorteilhaft, der Weißwein allerdings lässt dank seiner Farbe einen leichten Genuss vermuten und die Figur so wie sie ist – so zumindest der Volksmund. Nichtsdestotrotz müssen Sie nicht bei einer Low-Carb-Diät auf Wein verzichten. Auch nicht auf Rotwein, denn dieser hat vermeidlich gleichviel Kalorien wie ein Weißwein. Trockene Rot- und Weißweine sind durchaus erlaubt, das finden Sie in einer sogenannten Kohlenhydrate-Tabelle heraus.

Doch zurück zum Thema, denn manche Leute sind beim Thema vegane Weinherstellung irritiert. Immerhin besteht Wein offensichtlich nicht aus tierischen Produkten. Die Trauben machen auch keinen Unterschied. Der Unterschied entscheidet sich erst bei der Filtration und der Klärung. Diese Arbeitsschritte machen den Wein klar und verleihen ihm seinen finalen Geschmack. Konventionelle Weine werden mit tierischen Hilfsmitteln geklärt. Solche binden die Flüssigkeit und sorgen für ein Absetzen am Fassboden.

Zur veganen Herstellung werden hingegen Pflanzenproteine, Aktivkohle oder echte Mineralerde genutzt. Auch diese sorgen für Klarheit und Aroma. Ebenso ist eine Herstellung ohne Hilfsmittel möglich. Dazu muss der Wein länger reifen oder einfach „naturtrüb“ abgefüllt werden, was wiederum die Haltbarkeit verringert.

Die unterschiedlichen Filtrationsmethoden ändern am Endprodukt nichts. Der Wein ist weder kalorienärmer, noch geschmacksreicher mit der einen Methode als mit der anderen.

Da das Endprodukt bei der Klärung am Ende keinen der sogenannten Klärstoffe mehr beinhaltet, muss auf dem Etikett auch nichts diesbezüglich ausgewiesen werden.

Wein vegan - so werden tierische Inhaltsstoffe durch pflanzliche Stoffe ersetzt

Verschiedene tierische Produkte klären und filtern einen konventionellen Wein. Einer der Stoffe ist Kasein. Dieses Eiweiß wird aus frischer Milch hergestellt. Mit ihm werden die Trübstoffe am Boden des Fasses abgelegt. Später wird der klare Wein abgeschöpft. Nun ist das Eiweiß nicht mehr darin. Die einstige Verwendung wird aber nicht umgangen. Ein anderer Stoff ist Albumin aus Eigelb. Mit Albumin bekommt das Getränk mehr Milde. Die Gerbstoffe werden verringert. Ebenso wird Gelatine genutzt. Ihre Herkunft sind meist Schweineknochen, trockene Schwimmblasen oder Hausenblasen. Mit Lysozym aus Eiweiß wird der Säureabbau verbessert.

Um diese Ergebnisse bei veganen Weingetränken zu erzielen, können nicht tierische Inhaltsstoffe eingesetzt werden. Trübstoffe werden dann mit der Mineralerde Betonit oder mit Protein aus Kartoffelstärke, Bohnen oder Erbsen gebunden. Aktivkohle verbessert hingegen den Geschmack und Geruch. Sehr schonend und qualitätsbildend erfolgt eine Nutzung der Ablagerungen. Dabei gärt der Wein so lange, bis die die Ablagerungen von allein abgesetzt haben. Eine solche Herstellung benötigt jedoch Zeit.

Was kann veganer Wein - wie ist dieser zu erkennen?

Viele bekannte Winzer stellen veganen Qualitätswein her. Sämtliche Rebarten und Geschmäcker von Rot-, Weiß- und Roséwein sind vorhanden. Die Herstellung ist ein wenig zeitintensiv. Dafür besitzen die Weine mehr Erkennungsmerkmale und Einzigartigkeit. Zusammen mit dem Trend der veganen Ernährung ist die Nachfrage nach veganen Wein mehr geworden. Welcher Wein als vegan verkauft werden darf, ist jedoch in Europa noch nicht einheitlich gekennzeichnet. Wie so oft hinkt die politische Regulierung dem Markt um mehrere Monate, wenn nicht Jahre hinterher. Oft genutzt ist das Abzeichen des Vegetarierbundes Deutschland. Auf manchen Weinen befindet sich das Zeichen der Europäischen Vegetarier-Union. Auch auf bekannten Weinveranstaltungen sind viele vegane Produkte schon zu finden.

Zu den wichtigsten Eigenheiten veganer Weine gehören eine unveränderte hohe Qualität, Nutzung sämtlicher Rebsorten, Auffindung vieler Geschmacksrichtungen und der Verzicht auf tierische Hilfsstoffe. Ebenso gelten vegane Weingetränke als Allergiker geeignet und kosten genauso viel wie normaler Wein.

Weine mit und ohne tierische Hilfsstoffe unterscheiden sich nicht im Aroma und nicht in der Optik. Unterschiede existieren ebenso nicht im Preis. Nur in der Tierfreundlichkeit und in ausbleibenden allergischen Reaktionen liegen die veganen Weine vorn. Das ist doch gleich ein Grund, die Vielfalt kennenzulernen, welche ein veganer Wein bietet. Bestellen Sie ein solches Produkt und genießen Sie.


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