Hanau: Bienenfest in Martin-Luther-Stiftung weckt Erinnerungen

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Wenn der Honig auf dem Frühstücksbrötchen von eigenen Bienenvölkern stammt, schmeckt er gleich nochmal so gut. Darüber waren sich die Bewohner der Martin-Luther-Anlage beim Bienenfest einig, das kürzlich hier stattfand. Die stellvertretenden Küchenchefs aus dem Luther-Team, Marcel Allmeritter und Bojan Jaukovic, hatten verschiedene Utensilien aus der Imkerei mitgebracht und gaben sie herum. Allmeritter, selbst passionierter Hobbyimker, erläuterte dazu den Jahresrhythmus eines Bienenvolkes und die Aufgaben der einzelnen Mitglieder.



Aber auch Themen wie die Gesundheit der nützlichen Insekten, die Standortsuche und Vielfalt durch unterschiedliche Umgebungen wurden angesprochen. So schmeckt ein Wald- oder Tannenhonig ganz anders als der helle Rapshonig. Der Grund: Der Geschmack ist stark von den Blüten abhängig, auf denen der Nektar gesammelt wurde. Ein Tannenhonig zum Beispiel weist eine unverkennbar harzige Note auf und ist auch deutlich dunkler in der Farbe als der Honig, der auf Raps basiert.

Mit Veranstaltungen wie dieser verfolgt die Martin Luther Stiftung Hanau (MLS) verschiedene Ziele: Zum einen geht es natürlich darum, Bewohnern und Mietern in ihrem Alltag Abwechslung zu bieten. Die zweite Idee dahinter ist, Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein zu fördern. „Gerade bei den älteren Menschen erleben wir viel Achtsamkeit und Respekt für die Natur. Das nehmen wir ernst, auch gemäß unserer Unternehmenswerte Verantwortung, Vertrauen und Engagement“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Thorsten Hitzel, „wir übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt, versuchen, möglichst ressourcenschonend und nachhaltig zu arbeiten. Und wir engagieren uns: Auf unserem Gelände in der Martin-Luther-Anlage stehen mehrere Bienenvölker, wir achten auf ökologisch sinnvolle Bepflanzung, haben überall Nistkästen und Insektenhotels verteilt. Mit Veranstaltungen wie dem Bienenfest bringen wir ein Stück Natur zu unseren Bewohnern.“ Das Besondere: Der Honig, der in den Einrichtungen verarbeitet und ausgegeben wird, stammt aus der eigenen Imkerei. Das Bienenfest stieß bei den Senioren auf großes Interesse: Nicht wenige Gäste konnten eigene Erfahrungen zum Besten geben und stellten viele interessierte Fragen. Kostproben verschiedener Honigsorten ließen Erinnerungen wach werden, und so kamen die Senioren gleich miteinander ins Gespräch über „Geschmäcker ihrer Kindheit“.

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