Stammzelltypisierung im Industriepark Wolfgang

Unternehmen

Die Unternehmen im Industriepark Wolfgang haben gemeinsame Sache gemacht: Evonik Industries, Umicore, Ferro und Orion Engineered Carbons beteiligten sich an einer großen Stammzelltypisierungsaktion – rund 280 Mitarbeiter aus dem Industriepark Wolfgang nahmen daran teil.

Hanau News

„Es ist toll, dass sich so viele Personen beteiligt haben", so Dr. Sibylle Haas-Brähler, Leiterin des Werksärztlichen Dienstes im Industriepark Wolfgang. Der Werksärztliche Dienst hat die Aktion zusammen mit der Deutschen Stammzellspenderdatei organisiert. „Uns war es besonders wichtig, die Mitarbeiter über die Typisierung aufzuklären. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehrere tausend Personen an einer Blutkrankheit und oft ist eine Stammzelltransplantation die einzige Chance, die Krankheit zu besiegen!" Die Kosten für die Typisierung haben die teilnehmenden Unternehmen getragen.

„Eine Typisierung ist schnell gemacht: Dem potentiellen Spender wird eine geringe Menge an Blut abgenommen, das anschließend genau analysiert wird“, erklärt Standortleiter Dr. Gerhard Haubrich von Evonik. „Und schon gibt es einen weiteren möglichen Spender in der Datei.“ Dr. Jörg Beuers, Vorstand der Umicore AG & Co. KG, ergänzt: „Es war für uns eine Selbstverständlichkeit, die Stammzellentypisierung am Standort in Hanau-Wolfgang zu unterstützen und wir freuen uns über die rege Teilnahme der Mitarbeiter. Ein Dankeschön an alle Beteiligte, die diese Aktion zu einem Erfolg gemacht haben“.

Ein passender Spender verfügt über die gleichen Gewebemerkmale, wie die erkrankte Person. Aufgrund der Vielzahl der Gewebemerkmale gibt es unzählige Kombinationsmöglichkeiten, wie sich bei einem Individuum das Gewebemuster zusammensetzen kann. Daher reicht die Wahrscheinlichkeit, für einen Patienten einen passenden Spender mit demselben Gewebemuster zu finden, etwa von 1:20.000 bis zu mehr als 1:50 Mio.

Im Industriepark Wolfgang sind zwölf Unternehmen ansässig. Auf einer Fläche von 82 Hektar arbeiten rund 5.300 Mitarbeiter an innovativen Produkten. Betrieben wird der Industriepark Wolfgang von Evonik Industries.


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