Hessen: 500 Millionen Euro für Herstellung von Lithiumhydroxid für Autobatterien

Von links: Rainer Henrici (Abteilung Umweltschutz Infraserv), Cris Moreno (CEO und Managing Director Vulcan Energy), Dr. Joachim Kreysing (Geschäftsführer Infraserv), Carsten Bachg (Geschäftsführer Vulcan Energy), Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt, Thorsten Weimann (Geschäftsführer Vulcan Energy), Dr. Ulrike Meyer (Regierungspräsidium Darmstadt) und Christine Baurmann (Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilungsleiterin Umwelt Frankfurt) und Dr. Christian Tragut (Vice President Production Vulcan Energy). © Infraserv

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Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hat den Antrag der Firma Vulcan Energy auf Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Lithiumhydroxid positiv beschieden. Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt hat den Genehmigungsbescheid überreicht. Bei dem Vorhaben handelt sich um eine neue Anlage, die im Industriepark Höchst errichtet und betrieben werden soll. Die Firma betreibt am Standort bereits eine Versuchsanlage zu dem nun genehmigten Projekt.

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„Die Unabhängigkeit von internationalen Lieferketten bei zukunftsrelevanten Rohstoffen ist sehr wichtig, insofern freut es mich, den Genehmigungsbescheid überreichen zu dürfen“, so der Regierungspräsident, der betont: „Auch für den Standort Industriepark Höchst hat dieses Projekt eine starke Signalwirkung. Es ist ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft und die Zukunftsorientiertheit der Unternehmen in unserer Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.“

Das Projekt der Firma Vulcan Energy läuft unter dem Namen „Lionheart“. Es besteht aus vier Teilkomponenten: Bohrplätze zur Förderung und Injektion von Thermalwasser; Gewinnung von Fernwärme und Strom durch Geothermieanlagen; Installation einer Lithiumextraktionsanlage zur Gewinnung, Reinigung und Konzentration von Lithiumchlorid aus der Sole und schließlich einer zentralen Lithiumanlage (Central Lithium Plant, CLP) zur Umwandlung in Lithiumhydroxid-Monohydrat. Die zuletzt genannte Anlage Teilprojekt soll im Industriepark Höchst umgesetzt werden. Das Endprodukt Lithiumhydroxid wird für die Elektromobilität benötigt und soll unter anderem an Automobil- und Batteriehersteller in Europa verkauft werden.

Die Investitionssumme in Höchst beläuft sich auf über 500 Millionen Euro.

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Von links: Rainer Henrici (Abteilung Umweltschutz Infraserv), Cris Moreno (CEO und Managing Director Vulcan Energy), Dr. Joachim Kreysing (Geschäftsführer Infraserv), Carsten Bachg (Geschäftsführer Vulcan Energy), Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt, Thorsten Weimann (Geschäftsführer Vulcan Energy), Dr. Ulrike Meyer (Regierungspräsidium Darmstadt) und Christine Baurmann (Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilungsleiterin Umwelt Frankfurt) und Dr. Christian Tragut (Vice President Production Vulcan Energy). © Infraserv


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