Freudige Gesichter beim Aero-Club Gelnhausen und beim Aero-Club Langenselbold e.V..
Die beiden heimischen Luftsportvereine teilen sich in diesem Jahr den Förderbeitrag in Höhe von 20.000 Euro, den das Unternehmen Tantec GmbH zum zweiten Mal beim Wettbewerb zur Förderung des Luftsports im Main-Kinzig-Kreis ausgeschrieben hat.
„Zunächst hat mich das Votum überrascht, doch mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Es zeigt, wie sehr sich beide Vereine in diesem Jahr angestrengt haben, um die Förderkriterien zu erfüllen. Gleichzeitig ist dieses Ergebnis Ansporn, für die dritte Runde des Wettbewerbs im nächsten Jahr noch eine Schippe draufzulegen“, kommentierte Tantec-Geschäftsführer Georg Raab die Entscheidung der von ihm berufenen unabhängigen Jury. Bei einer feierlichen Veranstaltung im Gutshof Hühnerhof in Gründau-Gettenbach nahmen Dr. Benjamin Schaum, Vorsitzender des Aero-Club Gelnhausen, und Dr. Albrecht Müller, Vorsitzender des Aero-Club Langenselbold, jeweils einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro für ihre Vereine entgegen. Zuvor würdigte Landrat Erich Pipa in seiner Ansprache den Spendengeber Georg Raab als Unternehmer mit Weitsicht und sozialer Kompetenz, der sein Unternehmen mit großem Erfolg führe und dabei das Gemeinwohl und die Region nicht aus den Augen verliere.
Tantec-Wettbewerb stellt hohe Anforderungen an die Vereine
Die beiden heimischen Luftsportvereine waren in diesem Jahr zum zweiten Mal aufgefordert, ihre aktuellen und geplanten Leistungen in drei vom Spendengeber festgelegten Bereichen darzulegen. Die Wettbewerbskriterien verlangen von den Clubs eine nachhaltige Jugendarbeit, die unter anderem Jugendlichen die Vereinsmitgliedschaft ermöglicht und ihre fliegerische Entwicklung fördert. Darüber hinaus sollten die beiden Vereine aufzeigen, wie sie in den nächsten zwölf Monaten die Infrastruktur ihrer Flugbetriebsgelände verbessern wollen, um noch mehr Sicherheit für die Flieger zu gewährleisten und die Umwelt zu schonen. Drittes Bewertungsmerkmal waren Sicherheitsmaßnahmen an den Flugzeugen der Vereine, wie etwa die Installation von Kollisionswarngeräten. Beide Clubs haben ausführlich schriftlich dokumentiert, wie sie die geforderten Kriterien erfüllen wollen. So plant der Aero Club Gelnhausen kurzfristig einen Sonderfonds einzurichten für Jugendliche, die sich für die Fliegerei begeistern, sich jedoch eine Ausbildung im Verein aus eigenen Mitteln nicht leisten können. Zusätzlich wird es demnächst einen Materialpool mit Rettungsfallschirmen und weiterem Flugsicherheitsmaterial geben, den die jugendlichen Mitglieder für Leistungsflüge und die Teilnahme an Wettbewerben kostenfrei nutzen können. Der Langenselbolder Club gewährt Jugendlichen vergünstigte Konditionen und stellt beim Eintritt in den Verein einen Paten zur Seite, der das Neumitglied in die Gemeinschaft einführt. Angebote wie etwa Oldtimerfliegen auf der Wasserkuppe, Jugendlager oder auch Kanu-Touren fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. Beide Vereine sind regelmäßig bei verschiedenen Veranstaltungen präsent und werben bei der jugendlichen Zielgruppe für die Mitgliedschaft. Darüber hinaus arbeiten sie mit Schulen zusammen, etwa bei Projektwochen, während der sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Fliegen befassen. „Ich bin überzeugt, dass der von der Tantec GmbH ausgeschriebene Spendenwettbewerb in den beiden Luftsportvereinen des Main-Kinzig-Kreises ein wichtiges Signal zur weiteren Förderung der Jugendarbeit setzt“, betonte Gerhard Heim, Geschäftsführer der Heim und Partner Treuhandgesellschaft mbH. Gemeinsam mit Gerhard Kleespies, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Gelnhausen und Walter Dreßbach, Leiter des Referats Wirtschaft und Arbeit im Main-Kinzig-Kreis, bildete er die Jury des Wettbewerbs.
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