Kinderklinik Gelnhausen wird Studienzentrum zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes

Kind wird im Umgang mit Insulinpumpe geschult.

Unternehmen

Das Diabeteszentrum für Kinder und Jugendliche an der Kinderklinik Gelnhausen der Main-Kinzig-Kliniken ist seit April offizielles Studienzentrum der bundesweiten Fr1da-Studie.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

Ziel der Studie ist es, Kinder mit einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes frühzeitig zu identifizieren – noch bevor klinische Symptome auftreten. Durch moderne Immuntherapien kann der Ausbruch der Erkrankung im Durchschnitt um mehrere Jahre verzögert werden. Für betroffene Familien eröffnet sich damit erstmals die Möglichkeit, frühzeitig in den Krankheitsverlauf einzugreifen und das Risiko schwerer Stoffwechselentgleisungen (Ketoazidosen) deutlich zu reduzieren.

„Mit der Teilnahme an der Fr1da-Studie können wir unser Versorgungsangebot gezielt erweitern und einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung leisten. Unser Ziel ist es, betroffene Kinder und ihre Familien so früh wie möglich zu begleiten und ihnen Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung zu geben“, erklärt Dr. med. Sabine Wenzel, leitende Diabetologin der Kinderklinik Gelnhausen. Das Diabeteszentrum der Kinderklinik Gelnhausen ist seit zwei Jahrzehnten durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) als stationäre Behandlungseinrichtung mit angeschlossener Ambulanz zertifiziert. Diese Struktur ermöglicht eine kontinuierliche Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten – sowohl ambulant als auch stationär – durch ein eingespieltes Team, das die individuellen Krankheitsverläufe umfassend kennt und begleitet.

Aktuell betreut das Kinder-Diabetesteam in Gelnhausen rund 150 Kinder und Jugendliche. Die hohe Versorgungsqualität zeigt sich auch in den Behandlungsergebnissen: Bereits 68 Prozent der Patientinnen und Patienten profitieren von einer modernen automatisierten Insulinabgabe (AID-Therapie). Bei 80 Prozent der Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren liegt der HbA1c-Wert unter 7 Prozent und damit auf einem sehr guten Niveau im bundesweiten Vergleich. „Die hervorragenden Behandlungsergebnisse zeigen, dass wir mit unserem ganzheitlichen Ansatz aus moderner Therapie, individueller Betreuung und gezielter Schulung auf dem richtigen Weg sind. Die Einbindung in die Fr1da-Studie stärkt diesen Ansatz zusätzlich und unterstreicht unseren Anspruch an eine Medizin auf höchstem Niveau“, betont Christian Quack, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken.

Grundlage dieser Entwicklung ist die langjährige Erfahrung in der pädiatrischen Diabetologie. Unter der Leitung von Frau Dr. med. Sabine Wenzel setzt das Team konsequent auf individuell abgestimmte Therapiekonzepte, die sich an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien orientieren. Gleichzeitig kommen durchgängig moderne Technologien in der Diabetestherapie zum Einsatz. Ergänzt wird die medizinische Versorgung durch innovative Schulungsangebote: Das Programm „Mein erstes Jahr mit Diabetes“ begleitet Familien direkt nach der Diagnose intensiv und einfühlsam. Mit dem „Diabetes Youth Club“ steht Jugendlichen zudem ein geschützter Raum für Austausch und altersgerechte Information zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit einer regionalen Selbsthilfegruppe werden darüber hinaus gemeinsame Veranstaltungen und Schulungsangebote realisiert, die die Selbstkompetenz der Betroffenen nachhaltig stärken.

Im Rahmen der Fr1da-Studie können Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren in der Region kostenfrei auf Inselautoantikörper getestet werden. Bei einem positiven Befund erfolgen eine gezielte Schulung, eine engmaschige medizinische Begleitung sowie – abhängig vom Krankheitsstadium – der Zugang zu präventiven Therapieansätzen. Familien, die mehr über die Fr1da-Studie oder das Diabeteszentrum der Kinderklinik Gelnhausen erfahren möchten, können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

diabetkindklgn az

Kind wird im Umgang mit Insulinpumpe geschult.


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