Das Gefäßzentrum Rhein-Main des Klinikums Hanau ist jetzt gleich von drei unterschiedlichen medizinischen Fachgesellschaften zertifiziert und verfügt zusätzlich auch noch über das Qualitätssiegel DIN EN ISO 9001:2008.

Was auf den ersten Blick technisch klingt, hat für die Patienten jedoch eine große Bedeutung: Denn sie können auf eine außergewöhnlich hohe medizinische Behandlungsqualität vertrauen. Die Mehrfach-Zertifizierung zeigt auch: Das Gefäßzentrum Rhein-Main arbeitet bei Diagnostik und Therapie vorbildlich.
„Mehrfach-Zertifizierungen dieser Art sind in Deutschland nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme“, unterstreicht der Ärztliche Direktor des Klinikums Hanau, Dr. André Michel und ergänzt: „Das Gefäßzentrum Rhein-Main ist deshalb ein weiteres Beispiel dafür, dass das Klinikum Hanau nicht nur Qualität verspricht, sondern diese auch von unabhängigen Experten nachgewiesen wird.“
„Wir haben in den vergangenen rund 18 Monaten gemeinsam mit unserem zentralen Qualitätsmanagement einen sehr großen Aufwand betrieben, um den anspruchsvollen Zertifizierungsprozess erfolgreich zu bestehen“, unterstreicht der Leiter des Gefäßzentrums, Dr. med. Simon Classen. Er ist zugleich Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, die den Kern des Gefäßzentrums bildet. Im Zentrum arbeiten Gefäßchirurgen, Angiologen (Gefäßmediziner) und Radiologen eng zusammen. So steht Patienten die größtmögliche Kompetenz und Erfahrung aus diesen unterschiedlichen Disziplinen in einem Team zur Verfügung. Das führt zu optimalen Behandlungsergebnissen.
Die Qualitätsnorm ISO 9001 ist im Prinzip von Industrie-Standards abgeleitet und auf Kliniken übertragen worden. Die weiteren Zertifizierungen des Gefäßzentrums Rhein-Main stammen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA), der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) und der Deutschen Radiologischen Gesellschaft (DRG). Zusammengenommen belegen sie einerseits die hohe Qualität in der medizinischen Versorgung und andererseits die optimale Gestaltung von Prozessen, Strukturen und Abläufen.
Integraler Bestandteil der Zertifizierungen sind das Qualitäts- und Fehlermanagement sowie eine umfassende Dokumentation. „Zertifizierungen sind eine wichtige Orientierung für Patienten, weil sie für nachgewiesene Qualität stehen“, unterstreicht Chefarzt Dr. Simon Classen. Das Gefäßzentrum Rhein-Main bietet hoch komplexe und anspruchsvolle Verfahren. Dazu zählt zum Beispiel bei der Carotis-Chirurgie die operative Beseitigung von Engstellen in der Halsschlagader zur Vorbeugung eines Schlaganfalls, aber auch die Implantation von Aorten-Stents, um die Schlagader mit einer Gefäßstütze offen zu halten. „Wir nehmen diese Eingriffe in großer Zahl vor und haben dabei praktisch keine Komplikationen zu verzeichnen“, berichtet Chefarzt Dr. Simon Classen.
Für eine solch umfassende Zertifizierung müssen die Abläufe im Gefäßzentrum von der Aufnahme eines Patienten, über die Operation bis hin zur Entlassung entsprechend medizinischer Leitlinien standardisiert sein. Damit wird sichergestellt, dass alle am Behandlungsprozess Beteiligten jederzeit das Richtige tun und der Übergang eines Patienten von einem Therapieschritt zum nächsten reibungslos verläuft. Auch die Verbindungen zu den zuweisenden niedergelassenen Ärzten und zur nachklinischen Behandlung sind genau festgelegt und geregelt. Dass dies im Gefäßzentrum Rhein-Main erfolgreich geschieht, das zeigen die vier Zertifizierungen.
Foto: Der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vasculäre und endovasculäre Chirurgie Dr. med. Simon Classen, Assistenzarzt Nazmi Kabashi und die Leitende Oberärztin Dr. med. Patricia Schaub bei der Visite.
Foto: Der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vasculäre und endovasculäre Chirurgie Dr. med. Simon Classen mit einem Gefäßmodell zu sehen.
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