Ultraschallabteilung des Klinikums Hanau DEGUM-zertifiziert

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Der Ultraschall gehört zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden in der Gynäkologie und Geburtsmedizin. Entsprechen hoch müssen die technische Qualität der Geräte und die Fähigkeiten der Ärzte sein: insbesondere in einem Haus der Maximalversorgung, wie es das Klinikum Hanau ist.

Morgenpost

Die Ultraschallabteilung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikums Hanau ist jetzt DEGUM-rezertifiziert worden. „Dieses unabhängige Prüfsiegel dokumentiert die anhaltend hohe Qualität der Diagnostik und ist damit eine wichtiges Signal für unsere Patientinnen“, erläutert der Ärztliche Direktor des Klinikums Hanau, Dr. André Michel.  

DEGUM ist die Abkürzung für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. „Das Zertifikat bescheinigt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter anderem, dass sie über eine besonders gute Ärzteausbildung durch nachweislich besonders qualifizierte Ausbilder und über hochwertige Ultraschallgeräte verfügt“, berichtet der Chefarzt der Klinik, Privatdozent Dr. med. Thomas Müller. Die DEGUM hat sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität der Ultraschalldiagnostik zu sichern.

Um eine solche DEGUM-Zertifizierung zu erhalten, müssen hohe Anforderungen erfüllt werden. Dazu zählt zum Beispiel auch der Nachweis, dass das gesamte Spektrum der gynäkologisch-geburtshilflichen Krankheitsbilder in der Klinik vertreten ist und qualifiziert behandelt wird. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Klinikums Hanau versorgt mit ihrer Ultraschallabteilung Brust- und Tumorzentrum, das Beckenbodenzentrum sowie das Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Hanau.

Die DEGUM geht von der Erkenntnis aus: Die Qualität der Befunde hängt maßgeblich vom Können des Untersuchers ab und setzt eine gute Ausbildung voraus. Die DEGUM sieht die Ultraschallausbildung in spezialisierten Abteilungen als das Fundament einer qualifizierten Ultraschallausbildung an. Die Gesellschaft zertifiziert daher Abteilungen und Kliniken, in denen eine strukturierte, Kurrikulum-orientierte und umfassende Ultraschallausbildung durch einen entsprechend qualifizierten Ausbilder erfolgt. Neben dem Chefarzt besitzen zwei weitere Fachärzte eine besondere Qualifikation auf diesem Gebiet. Die DEGUM gehört mit rund 6.800 Mitgliedern zu den größten medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland und zu den größten Ultraschallgesellschaften weltweit.

Foto: Als Vertreter der Schwerpunkte Brust- und Tumorzentrum, Beckenboden- und Mutter-Kind-Zentrum von links Oberärztin Dr. med. Gabriele Penke, Oberarzt Dr. med. Helmut Sedlaczek, Chefarzt PD Dr. med. Thomas Müller, Ärztlicher Leiter Neugeborenen-Intensivstation Dr. med. Bernhard Bungert, Oberärztin Dr. med. Luzie Massey Skatulla, Funktionsoberärztin  Dr. med. Kanya Gewalt.


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