„Handwerk ist Stabilitätsanker der regionalen Wirtschaft“

Unternehmen

Bei der bereits 3. Regionalpolitischen Gesprächsrunde des Handwerks im Regierungsbezirk Darmstadt machte Kammerpräsident Klaus Repp deutlich, dass die handwerkliche Konjunktur weiterhin erfreulich verlaufen sei.

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Rund 80 Prozent der Handwerksunternehmer im Kammerbezirk Wiesbaden beurteilten laut einer aktuellen Umfrage ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. „Über alle Handwerksgruppen hinweg haben gut ausgebildete Fachkräfte sichere Arbeitsplätze“, so Repp vor Vertretern aus Handwerk und Politik aus dem Regierungsbezirk  Darmstadt. Über 15.800 Handwerksbetriebe von mehr als 25.500 Mitgliedsbetrieben der Kammer haben im Regierungsbezirk Darmstadt ihren Sitz. Sie beschäftigen rund 70.000 Menschen und setzen gut 6,1 Milliarden Euro um.

Für das Jahr 2014 erwartet Repp weiter eine positive Entwicklung. Die Handwerker im Kammerbezirk Wiesbaden, insbesondere in den Ausbauhandwerken, hätten gute Auftragsbestände. „Das Handwerk behauptet seine Hochform, die überwiegend regional ausgerichtete Handwerkswirtschaft wirkt als Stabilitätsanker für die gesamte Wirtschaft“, sagte Repp. Kammerhauptgeschäftsführer Harald Brandes ging näher auf die aktuelle Ausbildungsplatzsituation im heimischen Handwerk ein. Für viele Betriebe werde es noch schwieriger, geeignete Bewerber zu finden. Fatal sei vor allem die Entwicklung, dass immer mehr jungen Menschen studieren wollen. Brandes: „Unser ganzes Wirtschaftssystem und insbesondere das Handwerk leben von gut ausgebildeten Fachkräften aus dem dualen System. 60 Prozent der freien Stellen setzen eine Berufsausbildung voraus, nur 10 Prozent einen Hochschulabschluss“

Teilnehmer an der Runde waren von Seiten der Politik die neue Regierungs­präsi­dentin in Darmstadt, Brigitte Lindscheid, als Vertreter der Landkreise der Wetterauer Landrat Joachim Arnold, als Vertreter der Städte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Sven Gerich, sowie die Bürgermei­sterin der Gemeinde Neuberg, Iris Schröder, als Vertreterin der Bürgermeisterkreisversammlungen.  Das Handwerk wurde vertreten durch Kammerpräsident Klaus Repp, Hauptgeschäftsführer Harald Brandes und Geschäftsführer Dr. Martin Pott, stellvertretend für die Kreishandwerkerschaften durch die Kreishandwerksmeister Martin Gutmann (Hanau) und Siegfried Huhle (Wiesbaden-Rheingau-Taunus).

Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid würdigte die gute Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk und verwies auf einige aktuelle Themenfelder im Regierungsbezirk. Einen besonderen Schwerpunkt der Gespräche machten Fragen der Nachwuchssicherung im Handwerk aus. Das europaweit viel gelobte System der dualen Berufsausbildung lebe vom Engagement der Ausbildungsbetriebe. Dass dem Meisterbrief und der Reglementierung des Berufszugangs im Handwerk deshalb eine besondere Rolle zukomme, waren sich alle Gesprächspartner mit Blick auf aktuelle Diskussionen in Brüssel einig.

Außerdem vereinbarten alle Partner aus Handwerk und Politik künftig noch stärker die positiven Vorgaben der Gesetzgebung in der Mittelstandsförderung und im Vergabewesen für öffentliche Aufträge zu nutzen. Im Regierungsbezirk Darmstadt umfasst der Kammerbezirk neben der Landeshauptstadt Wiesbaden den Rheingau-Taunus-Kreis, den Wetteraukreis und den Main-Kinzig-Kreis. Dieser Wirtschaftsraum macht drei Fünftel des Kammerbezirks der Handwerkskammer Wiesbaden aus, zwei Fünftel liegen im Regierungsbezirk Gießen mit den Landkreisen Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Gießen und Vogelsberg.


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