Weil Fachkräfte rar werden, entdecken immer mehr Unternehmen das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für sich.
Das ist auch im Main-Kinzig-Kreis so. „Durchschnittlich 7.000 Fachkräfte fehlen künftig Jahr für Jahr der Wirtschaft, wenn wir nichts dagegen tun“, bringt Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, die Prognose auf den Punkt.
Wie können Unternehmen dennoch Fach- und Führungskräfte für sich gewinnen? Zum Beispiel, indem sie ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. Es geht nicht nur um das Problem, wie Eltern mit Kind Karriere machen können, sondern auch um die Frage, wie sich die Pflege eines Angehörigen mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren lässt. Wichtig zur Deckung des Fachkräftebedarfs ist auch eine Antwort auf die Frage: Wie können ältere Beschäftigte mit ihrer jahrzehntelangen Expertise ihrem ehemaligen Arbeitgeber helfen?
Eine überzeugende Lösung für diese drei Herausforderungen durch den Arbeitgeber hat das Zeug, den Dienstwagen für Mitarbeiter als Statussymbol abzulösen. Deswegen veröffentlichen die zehn IHKs zwischen Aschaffenburg und Mainz, die sich im IHK-Forum Rhein-Main zusammengeschlossen haben, gemeinsam mit dem Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain Mitte Mai eine Argumentationshilfe für Arbeitgeber. Das vierteilige Postkartenset mit Tipps zu den Themen Elternschaft, Karriere, Pflege und 60+ stellt kompakt die Dringlichkeit der Problemlagen vor und skizziert praxistaugliche Lösungswege. Die Stichworte der Postkarten geben den Unternehmen wichtige Hinweise zur Orientierung. „Mit einer familienbewussten Personalpolitik bleiben unsere Unternehmen attraktiv – für ihre heutigen und ihre künftigen Fachkräfte“, unterstreicht Quidde.
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