Zu der Veranstaltung am 19. September werden wieder rund 3000 Teilnehmende aus Hanau und dem Umland erwartet. Schirmherren sind Claus Kaminsky und die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. „Wir dürfen vor dem gesellschaftlichen Problem der Gewalt gegen Frauen nicht davon laufen, deshalb unterstützt Umicore den Hanauer Stadtlauf bereits zum vierten Mal in Folge“, erklärte Beuers. Mit dem Stadtlauf biete sich eine hervorragende Möglichkeit, das Thema in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Aufklärungsarbeit sei nach wie vor notwendig, pflichtete ihm Kaminsky bei. Mittlerweile würden sich immer mehr Frauen trauen, der Gewaltspirale in Beziehungen zu entfliehen und Hilfe zu suchen. Körperliche und seelische Gewalt gegen Frauen finde in den Familien statt und zwar quer durch alle Schichten und Kulturen und keineswegs nur in sozial schwachen Milieus. Frauenhäuser seien wichtiger denn je, betonte Ute Pfaff-Hamann vom Frauenbüro des Main-Kinzig-Kreises, das den Stadtlauf zusammen mit dem Hanauer Lauftreff, dem Sportkreis und der Fachstelle Sport der Stadt Hanau auf die Beine stellt. Letztere hat die Organisation von der ehemaligen Frauenbeauftragten Imke Meyer übernommen, die Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen ist.
Der Stadtlauf wird bereits zum 13. Mal veranstaltet und hat sich nach Einschätzung Kaminskys zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Auch immer mehr Firmen melden sich an. „Das liegt bestimmt daran, dass solch ein schönes Gemeinschaftserlebnis schnell organisiert ist“, vermutet der Oberbürgermeister. „Wir werden unsere Belegschaft wieder ordentlich motivieren, damit unser Team in diesem Jahr noch größer wird“, kündigte Beuers an. Umicore war 2013 mit 90 Kolleginnen und Kollegen am Start und stellte damit das fünftgrößte Team des Laufs.
Foto: Verlässliche Partnerinnen und Partner des Hanauer Stadtlaufs (von links): Ute Pfaff-Hamann (Frauenbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises), Thomas Ritter (Fachstelle Sport), Dr. Jörg Beuers (Umicore), Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Hannelore Bunz (Hanauer Lauftreff) und Gabi Ewald (Sportkreis Main-Kinzig). Foto: Stadt Hanau
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