Telekom-Netz in Maintal wird ausgebaut

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Bahn frei für das Netz der Zukunft: Die Telekom hat damit begonnen rund sechs Kilometer Glasfaser zu verlegen und 19 Multifunktionsgehäuse neu aufzustellen oder mit modernster Technik auszustatten.

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Dadurch werden bis Ende 2014 für rund 5.000 Haushalte in Maintal-Bischofsheim im ersten Schritt bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich. Zudem wird das Netz technisch Vectoring-fähig gebaut. Vectoring ist ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss (Very Highspeed Digital Subscriber Line) verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten für unseren Stadtteil Bischofsheim nun starten“, sagt Erhard Rohrbach, Bürgermeister von Maintal. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger Standortvorteil.“ „Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Volker Ackermann, Key Accountmanager des Infrastrukturvertriebs der Telekom. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten, denn wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran.“

Drei Schritte zum schnellen Internet

Erfolg in drei Etappen. Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer. Zweitens: Die grauen Kästen am Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit modernster Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Hier werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird mit der Vectoring-Technik schneller. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich. Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Mehr Anschlüsse, mehr Tempo, mehr Komfort

Die Deutsche Telekom setzt beim Netzausbau auf einen Technologiemix: Zum Einsatz kommen Richtfunk, WLAN, VDSL, Vectoring, GSM, UMTS und LTE. Für jedes Gebiet wird die optimale Versorgung ermittelt. Welche Technik der Kunde nutzt, wird für ihn keine Rolle spielen. Das Ziel: Der Kunde soll immer und überall die bestmögliche Verbindung erhalten. Dafür treibt die Telekom den Ausbau in Deutschland massiv voran und investiert pro Jahr zwischen drei und vier Milliarden Euro ins Netz. Zur Ausbaustrategie der Telekom gehören drei Meilensteine: Bis Ende 2016 wird die Zahl der VDSL-fähigen Haushalte von 12 auf 24 Millionen erhöht. Darüber hinaus wird das Unternehmen das Tempo im VDSL-Netz steigern: Beim Herunterladen verdoppelt sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit sogar von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Bis Ende 2017 werden 85 Prozent der Bevölkerung den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s nutzen können. Bis Ende 2018 wird das gesamte Netz der Telekom auf dem Internet Protokoll laufen und damit noch mehr Sicherheit und Komfort für die Kunden bieten.


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