Das Handwerk in Hessen hat die vom hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir angekündigte Initiative des Landes auf Bundesebene für eine steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Modernisierungsmaßnahmen ganz nachdrücklich begrüßt.
Das Handwerk in Hessen hat die vom hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir angekündigte Initiative des Landes auf Bundesebene für eine steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Modernisierungsmaßnahmen ganz nachdrücklich begrüßt.
„Das ist eine ganz wichtige Botschaft für das heimische Handwerk und auch für die Hauseigentümer“, zeigte sich der Geschäftsführer des Hessischen Handwerkstages (HHT), Harald Brandes hoch erfreut. Ebenso wie Wirtschaftsminister Al-Wazir sieht HHT-Geschäftsführer Brandes bei der energetischen Gebäudesanierung noch sehr große Potenziale. Mit einer aktuellen Sanierungsrate von weniger als einem Prozent liege Hessen noch weit hinter der im hessischen Energiegipfel vereinbarten Zielmarke von jährlich 2,5 bis 3 Prozent. „Wenn wir hier fördertechnisch nichts ändern, erreichen wir das angestrebte Sanierungsziel erst am Sankt Nimmerleinstag“, so Brandes.
Jetzt komme es darauf an, den Hauseigentümern die energetische Modernisierung so attraktiv wie möglich zu machen. Der entscheidende Hebel sei dabei in der Tat die steuerliche Förderung von solchen Modernisierungsmaßnahmen. „Viele Wohnungs- und Hauseigentümer warten schon lange auf ein solches Signal und zögern notwendige Investitionen hinaus. Damit die Energiewende gelingt, ist es dringend notwendig, diesen Modernisierungsstau im Interesse aller Beteiligten schnellstens aufzulösen“, so Brandes.
Er erinnerte daran, dass schon viele Jahre mit nutzlosen Debatten über die Finanzierung vergeudet worden sind. „Es ist wahrlich genug geredet worden, jetzt muss die Politik schnell und entschlossen die steuerliche Absetzbarkeit verabschieden. Unter dem Strich wird sich dies auch für den Staat rechnen“, zeigte sich Brandes von der Finanzierbarkeit überzeugt.
Der HHT-Geschäftsführer appellierte an alle politisch Verantwortlichen auf Hessen- und Bundesebene diese wichtige Maßnahme über Parteigrenzen hinweg zu realisieren, denn in der Sache seien sich eigentlich alle über die Notwendigkeit der steuerlichen Absetzbarkeit einig.
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