Die apm Personal-Leasing GmbH beschäftigt mehr Menschen mit Behinderung als es die gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsquote vorsieht.
Auch in Zukunft setzt apm verstärkt auf Mitarbeiter/innen mit Behinderung und bereitet sie - in Kooperation mit der Hanauer Arbeitsagentur - aktiv auf den Einstieg ins Berufsleben vor. Für Menschen mit Behinderung ist der Weg auf den Arbeitsmarkt besonders steinig. Der Hanauer Personaldienstleister apm Personal-Leasing GmbH setzt - ganz gegen den Branchentrend - aktiv auf Mitarbeiter mit Behinderung.
„Wir sind stolz darauf, dass wir als eines der ersten deutschen Zeitarbeitsunternehmen überhaupt die gesetzliche Schwerbehindertenquote von fünf Prozent übererfüllen. Eine große Hilfe ist uns dabei die Unterstützung der Agentur für Arbeit“, erklärt apm-Geschäftsführer Thomas Stenger anlässlich der Woche der Menschen mit Behinderung. „Macht es Sinn, sich um diese Stelle zu bewerben? Wie gehe ich im Vorstellungsgespräch mit meiner Behinderung um? Schaffe ich das alles überhaupt?“ - um diese und weitere Fragen von arbeitslosen Menschen mit Behinderung drehte sich zuletzt im Juli ein gemeinsamer Workshop der Hanauer Arbeitsagentur und apm.
„Wir freuen uns, dass Arbeitgeber wie apm unternehmerische Verantwortung übernehmen und uns in der Durchführung unserer Workshops partnerschaftlich begleiten“, erklärt Doris Groß-Bierbaum, Arbeitsvermittlerin der Hanauer Arbeitsagentur. „Die Unterstützung von apm hilft uns dabei, Menschen mit Behinderung besser für den Wiedereinstig ins Berufsleben vorzubereiten“, so Groß-Bierbaum weiter. apm-Geschäftsführer Stenger freut sich ebenfalls über die erfolgreiche Kooperation zwischen seinem Unternehmen und der örtlichen Arbeitsagentur. Stenger wünscht sich, dass weitere Workshops dieser Art folgen. „Wir würden gerne mehr Menschen mit Behinderung einstellen. Die Workshops sind ein Mittel, diese Botschaft an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen.“
„Auch in Hanau fällt es Unternehmen immer schwerer, geeignete Fachkräfte und qualifiziertes Hilfspersonal zu finden“, erklärt Stenger und fordert ein Umdenken im Hinblick auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. „Die Arbeitslosenquote behinderter Menschen ist signifikant höher als die von Menschen ohne Behinderung. Aus unserer Sicht muss es daher im ureigenen Interesse der Unternehmen liegen, das oft ungenutzte Arbeitskräftepotenzial von Menschen mit Behinderung für sich zu erschließen“, erklärt Stenger und geht mit seinem Unternehmen als positives Beispiel voran.
Dem Hanauer Unternehmer zufolge macht sein Betrieb damit sehr gute Erfahrungen. So sieht Stenger keinerlei Unterschiede in der Arbeitsleistung seiner Mitarbeiter mit und ohne Behinderung. „Im Gegenteil sind unsere Kunden mit dem Engagement und der Arbeitsqualität unser behinderten Mitarbeiter hochzufrieden“, stellt Stenger heraus.
Arbeitgeber, die sich vorstellen können, Menschen mit Behinderung einzustellen, sollten mit dem Hanauer Arbeitgeber-Service sprechen. Ansprechpartnerinnen – auch für Fragen der finanziellen Förderung – sind Doris Groß-Bierbaum unter Telefon 06181 672371 und Barbara Marschollek unter Telefon 06051 929281.
Foto: Dank der Agentur für Arbeit Hanau und apm wieder im Beruf: Ulrike Lindgens, hier bei apm mit Thomas Stenger (Geschäftsführer apm, links) und Doris Groß-Bierbaum (Agentur für Arbeit, rechts).
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