Stolz präsentiert Vorstellungen zur Stadtentwicklung

Unternehmen

Im Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg ändert sich vorerst nichts, obwohl der Eigentümer, der Energiekonzern E.ON SE, sich völlig neu aufstellen will.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

ihkstolzihkstolz1Der mit Erdgas befeuerte Block 4 bleibt weiterhin Teil der nationalen strategischen Reserve und der mit Steinkohle betriebene Block 5 wird wie geplant kommenden Januar wieder Strom ins Netz liefern. Mit einer gewissen Erleichterung vernahm die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern diese Bewertung aus berufenem Munde. Das oberste IHK-Gremium hatte sich am 3. Dezember in Gelnhausen in den Räumen der „Bildungspartner Main-Kinzig GmbH“ zur letzten Sitzung im Jahr getroffen.

Der Wirtschaftsplan für das laufende und das kommende sowie der Geschäftsbericht für das Jahr 2013 standen zuoberst auf der Tagesordnung. Besonders erfreulich: Trotz moderater Kostensteigerungen liegen die Kosten für den Erweiterungsbau der IHK innerhalb der vorgesehenen Grenzen. Alle Haushaltsansätze wurden beraten und anschließend beschlossen. Trotz konjunktureller Unsicherheiten beschloss das Unternehmerparlament, die aktuellen Gebühren- und Beitragssätze sowie die Umlagen nicht zu verändern.

Breiten Raum bei den Beratungen nahm außerdem der sich immer deutlicher abzeichnende Fachkräftemangel in den Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis ein. Viele Unternehmen haben schon erkannt, dass sie selbst eine ganze Menge dafür tun müssen, um auch künftig genug gute Mitarbeiter zu haben. Kritisiert wurde dabei die distanzierte Haltung mancher Gymnasien in der Region zur dualen Ausbildung. Die Vollversammlung beschloss, sich im kommenden Jahr intensiv mit dem Fachkräftemangel auseinanderzusetzen. Das Thema ist für die Zukunft des Standorts sehr wichtig. Ohne eine überzeugende Strategie aller Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft besteht die Gefahr sinkender Wachstumsraten in der heimischen Wirtschaft.

Die Vollversammlung ließ sich außerdem über den aktuellen Stand der Planungsvorbereitungen zur Nordmainischen S-Bahn informieren. Interessiert nahmen die Unternehmer auch den Bericht von Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz zur Stadtentwicklung zur Kenntnis. Die spürbaren Erfolge bei der Anwerbung von Neubürgern und neuen Unternehmen wurden ebenso anerkannt wie die Verbesserungen der Infrastruktur. Gewürdigt wurden auch die städtischen Anstrengungen, ein möglichst hochwertiges Kindergarten- und Schulangebot zu bieten.

Foto: Thorsten Stolz, Bürgermeister von Gelnhausen, präsentierte vor der Vollversammlung seine Vorstellungen zur Stadtentwicklung. Nachweis: IHK


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