Torten, Quiche und andere Leckereien

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Am Sonntag, 1. Februar, um 12 Uhr, ist es soweit: Das Museumscafé im Schloss Philippsruhe eröffnet wieder seine Türen.

CID

museumscafeNach monatelanger Pause gibt es in der prächtigen Beletage ab sofort wieder Torten, herzhafte Snacks sowie Heiß- und Kaltgetränke. Der neue Pächter heißt Emanuel Schimmelpfennig und hat sich als Konditormeister und Betreiber des Huttenhofs in Steinheim bereits einen Namen gemacht. In den letzten drei Jahren belieferte er auch das Museumscafé mit seinen Torten. Nun übernimmt Schimmelpfennig den Gastro-Betrieb ganz und erweitert zudem das Sortiment. „Ich glaube an das große Potenzial des Museumscafés“, sagt Schimmelpfennig. Gemeinsam mit der Stadt erarbeite er derzeit Konzepte, wie man das Café und sein gastronomisches Angebot mit den Veranstaltungen im und um das Museum herum verknüpfen könne. „Zum einen bietet es sich natürlich an Sektempfänge für die im Standesamt im Erdgeschoss stattfindenden Hochzeiten zu machen. Zum anderen gibt es Pläne unter dem Begriff ‚Ku & Ku‘ Kunst und Kuchen in Kombination anzubieten oder Musikabende mit Bewirtung zu veranstalten“, berichtet Schimmelpfennig. Auch Kindergeburtstage, die so zahlreich im Museum gefeierte würden, könne er auf Wunsch mit Kuchen und Getränken beliefern. „Natürlich ist das Café zukünftig auch wieder für Privatveranstaltungen zu buchen.“ Einzige Vorgabe sei, dass diese in den Öffnungszeiten des Museums stattfänden, erläutert der junge Konditormeister.

museumscafe1„Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir Sie als neuen Pächter für das Museumscafé gewinnen konnten und somit eine private Lösung für den Fortbestand gefunden haben“, stellte Oberbürgermeister Claus Kaminsky fest. Leider sei es der Stadt aufgrund der Sparvorgaben nicht mehr möglich gewesen den defizitären Gastro-Betrieb als Serviceangebot für Besucherinnen und Besucher des Museums weiter zu betreiben. „Ich sehe durchaus die Notwendigkeit Kultur mit Steuergeldern zu subventionieren“, sagt der OB, aber für Torten gelte das nicht. Es sei nicht leicht gewesen jemanden zu finden, der diese kniffelige Aufgabe übernehmen wollte. „Doch mit Ihrer Erfahrung, Ihren kreativen Ideen und fabelhaften Torten haben Sie die besten Chancen diesen Betrieb zum Erfolg zu führen.“  Er hoffe, dass alle, die im Vorfeld gegen die Schließung des Cafés protestiert hätten, nun regelmäßig ins Café kämen, um den neuen Pächter zu unterstützen, sagte der OB.  „Ich werde am Sonntagnachmittag zur Eröffnung auf jeden Fall vorbei kommen und ein Stück Torte essen“, versprach Kaminsky.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 13 bis 17.30 (Museum schließt um 18 Uhr) Samstag und Sonntag von 12 bis 17.30 Uhr Für die Feiertage werden individuelle Öffnungszeiten festgelegt Wer das Café besuchen möchte muss KEINEN Eintritt für das Museum bezahlen. Infos unter:  www.museumscafe-hanau.de, Tel. 06181-20029 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: Freuen sich auf die Wiedereröffnung des Museumscafés: Museumsmitarbeiterinnen Sarah Katzlinger und Nina Schneider, Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, OB Claus Kaminsky, Konditormeister Emanuel Schimmelpfennig, Dr. Katharina Bechler, Direktorin der Hanauer Museen und Kulturbeauftragter Klaus Remer.

Foto: Probe-Essen im Museumscafé: Zum Testessen lud Konditormeister Emanuel Schimmelpfennig (2.v.l.): Kulturfachbereichsleiter Martin Hoppe, Museumsmitarbeiterin Nina Schneider, Kulturbeauftragten Klaus Remer, OB Claus Kaminsky und Dr. Katharina Bechler, Direktorin der Hanauer Museen.


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