„Hilfe zur Selbsthilfe ist das Motto der Wirtschaftspaten, welches gründungswilligen Migrantinnen und Migranten in einer zweitätigen kostenlosen Schulung zur Erstellung eines tragfähigen Businessplanes vermittelt bekommen“, betont Helmut Eikelmann, 1. Vorsitzender der Wirtschaftspaten Rhein-Main.
Danach können Sie auch noch ein individuelles Coaching für 1 Jahr in Anspruch nehmen. Businessplan und individuelles Coaching sind die beiden Schwerpunkte des im Jahr 2010 mit dem Sonderpreis des Hessischen Integrationspreises ausgezeichneten Projektes „Migranten werden Unternehmer“, welches von der Peter-Fuld-Stiftung und dem Bankhaus HBSC Frankfurt gefördert wird. Der Schirmherr des Projektes, Integrationsminister Stefan Grüttner, sagte anlässlich des Informationstages im Bankhaus HSBC Frankfurt , dass die ehrenamtliche Tätigkeit der Wirtschaftspaten vorbildlich sei und bedankte sich bei allen Partnern für die Realisierung des wegweisenden Konzepts. Gabriele Buchholz, 2. Vorsitzende der Peter Fuld Stiftung, hobt hervor, dass es ein Stück Zukunftsgestaltung ist, die besonderen Erfahrungen, andere Perspektiven, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen der jungen Migranten als zukünftige Unternehmer für unsere Gesellschaft nutzbar zu machen.
Die Jungunternehmer Frau Alexandra Werner aus Polen und Herr Daniel Sackmann mit japanisch-amerikanischen Wurzeln haben sich im November 2014 in Köln mit dem Geschäft „Kenkawai“ niedergelassen. „Ohne die qualifizierte Beratung und die Schulungen der Wirtschaftspaten hätten wir den steinigen Weg der bürokratischen Hürden und der Finanzierung ihre Geschäftsidee mit japanischen Designprodukten und Naturkosmetika nicht bewerkstelligen können“, hob Frau Werner hervor „Sehr hilfreich sei es, mit erfahrenen ehemaligen Unternehmern, das Geschäftskonzept auf seine Tragfähigkeit besprechen zu können, ebenso wie die Bereiche Marketing und Akquise“, bestätigte Sackmann.
Die Peter Fuld Stiftung hat im Januar.2015 dieses Integrationsprojekt in der Hessischen Landesvertretung Berlin einem bundesweiten Publikum vorgestellt. „Eine Ausweitung des als „Best-Practice-Beispiel“ bezeichneten Projektes in andere Regionen Hessens und Deutschlands soll umgesetzt werden“, berichtete Wirtschaftspate Eikelmann. „Die Chancen dafür stehen nicht schlecht“, so Integrationsminister Grüttner abschließend. ‚Migranten werden Unternehmer‘ richtet sich an junge Menschen, die sich in der Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein -Main selbstständig machen wollen. Neben den Förderern Peter-Fuld-Stiftung und HBSC Frankfurt unterstützen als Partner noch Die Wirtschaftspaten (Alt hilft Jung), das IHK-Forum Rhein-Main und die Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V. (GfW) aus Hanau. Die nächsten Schulungstage finden am 3.und 10. März 2015 in den Räumen der Kreishandwerkerschaft Hanau, Martin-Luther-King-Str. 1 statt. Interessenten wenden sich an: Gabriele Buchholz, 2.Vorsitzende und Geschäftsführerin Peter Fuld Stiftung, Bockenheimer Anlage 37, 60322 Frankfurt/ Main Tel.:069 637054 oder die Wirtschaftspaten, www.wirtschaftspaten.de, Tel.: 06181 576512.
Foto: Freuen sich auf die Fortsetzung und Ausweitung des Integrationsprojektes ‚Migranten werden Unternehmer (von links) Reinhold Maisch (GfW), Helmut Eikelmann (Wirtschaftspaten), Gabriele Buchholz (Peter Fuld Stiftung), Alexandra Werner und Daniel Sackmann (KENKAWAI), Hessischer Integrationsminister Stefan Grüttner
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