Verband Kommunaler Unternehmen fordert Gesetzes-Novellierung

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Der Vorstand der Landesgruppe Hessen des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) hat in seiner heutigen Sitzung in Gießen Stefan Schaller, Geschäftsführer der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Morgenpost

„Stefan Schaller ist ein ausgewiesener Experte der hessischen Energiewirtschaft. Wir freuen uns, dass Stefan Schaller nun in herausgehobener Position die Interessen der hessischen Kommunalwirtschaft vertritt“, so Ralf Schodlok, Vorsitzender der VKU-Landesgruppe Hessen. Stefan Schaller folgt auf Manfred Siekmann, der über 22 Jahre mit großem Engagement in VKU-Führungsgremien war.  Siekmann wurde im November 2014 als Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Gießen AG in den Ruhestand verabschiedet.

Der Vorstand der VKU-Landesgruppe hat sich in seiner Sitzung zudem für die zügige Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) ausgesprochen. Ralf Schodlok: „Als zentrales Bindeglied zwischen Klimaschutz und Versorgungssicherheit ist die KWK in einem zunehmend auf erneuerbaren Energien fußendem Energiesystem unverzichtbar!“ Auch der Hessische Energiegipfel empfahl bereits 2011 die „Vorhaltung schnell reagierender und hocheffizienter Kraftwerkskapazitäten im konventionellen Bereich“. „Viele hessische Stadtwerke haben in den letzten Jahren in moderne Gaskraftwerke und vor allem in KWK-Anlagen investiert und so den KWK-Ausbau vorangetrieben. Allerdings gefährden die aktuellen Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt die bisherigen Ausbauerfolge: Weder können bestehende Anlagen derzeit wirtschaftlich betrieben werden, noch sind Investitionen in neue Anlagen attraktiv“, betont Schodlok.

Daher fordert der Vorstand der VKU-Landesgruppe Hessen die Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung und über den Bundesrat nachdrücklich dafür einzusetzen, das nun konkret gehandelt wird und eine zügige Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) erfolgt. „Das ist notwendig, um den Bestand dieser wichtigen Klimaschutztechnologie zu sichern“, so Schodlok abschließend.  


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