Zehn „Rückenfitnessanleiter“ in den Alten- und Pflegezentren

Unternehmen

Bekanntlich sind die Pflegekräfte in Pflegeeinrichtungen einer signifikant hohen Belastung am Bewegungsapparat ausgesetzt.

Morgenpost

Gelenke, Wirbelsäule und Muskulatur sind im Umgang mit den zu Pflegenden stark beansprucht, umso mehr als beim Heben und Tragen im Arbeitsprozess offensichtliche Fehlverhalten auf der Tagesordnung sind,   Erkrankungen nicht ausbleiben. Dem wollen die Alten- und Pflegzentren des Main-Kinzig-Kreises in ihren Einrichtungen nunmehr intensiv entgegenwirken. Zehn Mitarbeiter/innen aus den pflegerischen und therapeutischen Bereichen sind deshalb zu „Rückenfitnessanleitern“ ausgebildet bzw. weiterqualifiziert worden,  vom Altenzentrum Rodenbach Jessica Hörig, Esther Schadt  und  die Monika  Kleinschmidt,  vom Wohnstift in Hanau  Marina Thiel, Daniela Rankl  und Larissa Thiel, vom Stadtteilzentrum an der Kinzig in Hanau Marion Müller, vom Seniorenzentrum Gründau  Beate Alt, vom Seniorenzentrum Lebensbaum Sinntal Ricarda Schüßler sowie Stefan Sorber, Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Grundlage der Ausbildung war ein Curriculum, das die Gesundheitsmanagerin Silvia Lückhardt für ein Konzept des Kleingruppencoachings für rückenfreundliches Arbeiten in der Pflege erstellt hat. Mit diesem  Konzept hatte sich Lückhardt  übrigens für die Alten- und Pflegezentren auf eine Ausschreibung der Unfallkasse Hessen (Motto: „Mit Sicherheit für einen gesunden Rücken“)  beworben und für vorbildliche und nachhaltige Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz einen Förderpreis erhalten. Silvia Lückhardt, im Unternehmen für die Unterweisung von Mitarbeiter/innen  im rückenfreundlichem Arbeiten“ zuständig,  und Alfred James, Sport und Firnesskaufmann in den Alten- und Pflegezentren, nahmen denn auch die Ausbildung der neuen „Rückenfitnessanleiter“  vor.

Da die Mitarbeiterinnen durch ihre  Weiterbildung entsprechendes fachliches und praktisches Wissen erworben haben, sollen sie nun als Ansprechpartner für ihre Kollegen und Kolleginnen in den Pflegeeinrichtungen dienen, sie unterstützen und  ihnen  bei der Umsetzung des rückenfreundlichen Arbeitsverhaltens helfen. Die Gesundheitsmanagerin: „Besonders in der Pflegeausbildung  soll dieses Konzept von Anfang an  im Arbeitsprozess angewandt und umgesetzt werden.“ Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, werden die „Rückenfitnessanleiter“  künftig weiterhin von Silivia Lückhardt  und Alfred James  in ihrer täglichen Arbeit wissenschaftlich begleitet.

Foto: Die neuen Rückenfitnessanleiter der Alten- und Pflegezentren mit Silvia Lückhardt  und Alfred James (oberste Reihe).


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