Zahnvorsorge in Hessen: Das geht besser!

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Das geht wirklich besser! Hessen ist in Sachen Zahnvorsorge bei Kindern und Jugendlichen gerade noch Mittelmaß.

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Zu diesem Ergebnis kommt die BARMER GEK in ihrem aktuellen Zahnreport. Nur 33 Prozent der Kinder im Alter von zweieinhalb bis sechs Jahren nutzen die zahnärztlichen Vorsorgemaßnahmen. Damit liegt Hessen noch unter dem Bundesdurchschnitt (33,5 Prozent) und belegt im Ländervergleich Platz 10.  Auch bei den Sechs- bis Achtzehnjährigen sind bessere Ergebnisse durchaus möglich. 64,5 Prozent aus dieser Altersgruppe haben eine individuelle Früherkennungsuntersuchung beim Zahnarzt genutzt. Zum Vergleich: In Thüringen sind es immerhin 77 Prozent. Die rote Laterne in beiden Altersgruppen hat das Saarland (23%/60,4%).

"Schon bei Kleinkindern sollten die Eltern auf die Zahngesundheit achten. Gesunde Milchzähne sind wichtig, nicht nur wegen ihrer Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne, sondern auch für die Bildung des Kiefers und für das Sprechen lernen", rät Elke Damann, Zahn-Expertin bei der Barmer GEK. Durch einen frühen und regelmäßigen Zahnarztbesuch könnte man vielen Heranwachsenden unangenehme Behandlungen beispielsweise wegen Kariesbefall ersparen", sagt Damann. Für Kinder ab zweieinhalb Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Zahnvorsorge. Das Angebot der BARMER GEK reicht aber weiter. Durch Verträge zur dentalen Frühprävention hat sie die Lücke für die ganz kleinen Versicherten geschlossen. So können Kleinkinder ab dem sechsten Lebensmonat bereits zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen auf Kosten der BARMER GEK in Anspruch nehmen.


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