Die infrastrukturellen Voraussetzungen seien es gewesen, die Firmeninhaber Mario Blandamura und Kurt Lorenz dazu bewogen, vor gut zwei Jahren ihren Firmensitz aus dem bayerischen Geiselbach in die hessische Nachbarschaft nach Linsengericht-Altenhaßlau zu verlegen.
„Wir wollten erweitern, uns vergrößern und gleichzeitig eine bessere verkehrstechnische Anbindung haben“, berichtete Mario Blandamura während eines Treffens mit der Ersten Kreisbeigeordneten und Wirtschaftsdezernentin, Susanne Simmler.
„Das Paradieschen ist bekannt im Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus“, lobte Susanne Simmler den Bio-Lieferanten. „Es freut mich ganz besonders zu erleben, wie sich das Geschäft hier in so kurzer Zeit etablierte und mit so viel Engagement aufgebaut wurde“. Davon sprechen auch die vielen zufriedenen Kunden. Unternehmensbesichtigungen sind ein fester Bestandteil der Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises. Der Wirtschaftsdezernentin ist es wichtig, regelmäßig Firmen der Region zu besuchen und sich vor Ort in persönlichen Gesprächen ein genaues Bild zu verschaffen. Den Besuch nutzte die Erste Kreisbeigeordnete und verlieh dem Familienbetrieb das Prädikat „Made in Main-Kinzig“.
Mario Blandamura, der das Unternehmen im Jahr 1995 gemeinsam mit seinem Bruder Kurt Lorenz gründete und bis heute gemeinsam leitet, hieß Susanne Simmler willkommen und führte sie durch den Laden sowie die angrenzende Lagerhalle, in der täglich die Bio-Kisten gepackt und dann ausgeliefert werden. Das „Paradieschen“ ist überregional bekannt als Spezialist für den Vertrieb von hochwertigen Bio- und Naturprodukten, Obst und Gemüse stammt zum Teil aus eigenem Anbau oder von Bauernhöfen, die nach strengen Kriterien ausgesucht werden. Der Slogan „Bio liegt uns am Herzen“ werde hier tatsächlich gelebt. Das Einkaufen zum Erlebnis werden kann, es den Kunden Freude bereitet zu stöbern und immer neue Bioprodukte zu entdecken im schönen Ambiente des Ladens, der aus viel Holz und Glas besteht, war ein Ziel der Inhaber. Inzwischen hat sich der Bio-Laden auch zu einem Treffpunkt entwickelt, das im Laden integrierte Bistro lädt zum gesunden Schlemmen ein.
„Hier zeigen wir unser Gesicht“, sagte Blandamura, für ihn ist „Bio“ kein Trend, sondern steht für Qualität, Geschmack, Umweltschutz, zukunftsfähiges und nachhaltiges Wirtschaften. „Wir kaufen gezielt, kennen die Herkunft unserer Waren, es ist uns wichtig, dass die Menschen den Unterschied zwischen richtiger Bio-Ware, vertrieben in Naturkostläden, und Bio-Ware aus dem herkömmlichen Handel erfahren. Während Kunden von Naturkost- und Bioläden darauf vertrauen und es auch nachprüfen können, woher die Produkte kommen, ist dies bei herkömmlichen Händlern, besonders bei den Supermärkten, kaum transparent“, erläuterte Mario Blandamura.
Susanne Simmler lobte das unternehmerische Handeln und das Gespür für vorhandenen Bedarf. Besonders beeindruckt war sie über das vielfältige Angebot, das für jeden Geldbeutel etwas bietet, ohne die Qualität der Produkte und den fairen Handel mit den Erzeugern außer Acht zu lassen. Gleichzeitig werden die regionalen landwirtschaftlichen Erzeuger unterstützt.
Foto: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (rechts im Bild) überreicht Mario Blandamura die Urkunde „Made in Main-Kinzig“ gemeinsam mit Iris Jander vom Amt für Wirtschaft und Arbeit, Kultur, Sport und Tourismus.
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