„100.000 Medikamentenpackungen am Tag!“

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Der europaweit tätige pharmazeutische Großhändler PHOENIX hat in Hanau seinen viertgrößten deutschen Standort.

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phoenixkaminVon hier aus beliefert PHOENIX Apotheken im ganzen Rhein-Main-Gebiet. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Wirtschaftsförderin Erika Schulte besuchten das Unternehmen in der Donaustraße im Stadtteil Lamboy, das dort seit 1981 ansässig ist und mit seinen Tochterunternehmen für rund 500 Arbeitsplätze in der Region steht. Gemeinsam mit Christoph Greulich, Geschäftsleiter Betrieb, besichtigten sie die riesige Lager- und Auslieferungshalle des Unternehmens, die PHOENIX seit zehn Monaten bei laufendem Betrieb umbaut und mit neuen technischen Anlagen versieht. „Wir haben hier mehrere Millionen Euro investiert, um ein weiteres Stockwerk einzuziehen und durch Modernisierung der Anlagen und Software unsere Schnelligkeit und Effizienz zu steigern“, erläuterte Greulich. Über 85.000 verschiedene Medikamente halte PHOENIX stets im Bestand bereit. Einige davon müssten gekühlt, andere im Betäubungsmittelraum unter Verschluss gehalten werden. Alle Artikel müssten regelmäßig auf den Ablauf der Verfallsdaten geprüft werden.

„Wir liefern hier in Hanau im Schnitt mehr als 100.000 Medikamentenpackungen am Tag aus und sorgen dafür, dass Arzneimittel zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind", erläutert Greulich. Auch die Verwaltung für die Distributionszentren in Fürth, Bad Kreuznach werde von Hanau aus gesteuert. "Wir sind froh, dass PHOENIX mit dem Standort Hanau so zufrieden ist, dass das Unternehmen hier weiter ausbaut und in seine Zukunft investiert", sagte Oberbürgermeister Kaminsky. „Sie sind ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und bilden zudem aus. Das wissen wir sehr zu schätzen.“ Besonders beeindruckt zeigte sich Kaminsky vom ausgefeilten, automatisierten Lager- und Versandsystem des Pharmahändlers. „Die am häufigsten nachgefragten Medikamente gelangen über Kommissionierautomaten in die Lieferboxen. Der Rest muss per Hand aus den Regalen ausgefasst werden“, erläutert Geschäftsleiter Greulich. Ziel sei es, die Bestellung so schnell zu bearbeiten, dass sie innerhalb von 45 Minuten nach Auftragseingang das Haus verlassen kann. „Sie sind für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet, da bin ich mir sicher“, sagte der Oberbürgermeister beim Gang durch die Hallen. Im Jahr 1994 gründete Adolf Merckle aus den deutschen Regionalgroßhändlern F. Reichelt AG aus Hamburg, Otto Stumpf GmbH aus Berlin, Ferdinand Schulze GmbH & Co. aus Mannheim, Otto Stumpf AG aus Nürnberg und Hageda AG aus Köln die PHOENIX Pharmahandel Aktiengesellschaft & Co. Das neue Unternehmen war nach diesem Zusammenschluss von Beginn an Marktführer im deutschen Heimatmarkt – und ist es bis heute geblieben. Die PHOENIX group aus Mannheim ist ein europaweit führender Pharmahändler und leistet mit rund 29.000 Mitarbeitern in 25 Ländern einen wichtigen Beitrag für umfassende Gesundheitsversorgung.

Foto: Gemeinsam mit Christoph Greulich, Geschäftsleiter Betrieb, besichtigten Wirtschaftsförderin Erika Schulte und Oberbürgermeister Kaminsky die riesige Lager- und Auslieferungshalle des Unternehmens, die PHOENIX seit zehn Monaten bei laufendem Betrieb umbaut und mit neuen technischen Anlagen versieht.

Foto: Besonders beeindruckt zeigte sich OB Kaminsky vom ausgefeilten, automatisierten Lager- und Versandsystem des Pharmahändlers. „Die am häufigsten nachgefragten Medikamente gelangen über Kommissionierautomaten in die Lieferboxen. Der Rest muss per Hand aus den Regalen ausgefasst werden“, erläutert Geschäftsleiter Christoph Greulich.


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