„3W-Mein Weg zum Job“ – Angebot für Arbeitslose

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Das Kommunale Center für Arbeit (KCA) und die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) bieten seit Jahresbeginn für Empfänger von Arbeitslosengeld II mit großem Erfolg eine Werkakademie 3W an.

Harth & Schneider

Es handelt sich hier um ein Sofortangebot um fit für den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt zu werden. Hinter dem Kürzel 3W verbergen sich die drei zentralen Fragen: „Was kann ich?“, „Wo kann ich das einsetzen?“ und „Wie komme ich dahin?“. Die beiden kreiseigenen Gesellschaften trainieren Langzeitarbeitslose darin, sich aus eigener Kraft wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Sie lernen Stellen zu recherchieren, Bewerbungsunterlagen zu optimieren und werden bei der Suche nach einem Arbeitsplatz motiviert.

Erich Faust aus Langenselbold gehört zu den Teilnehmern der Akademie, der gelernte Kellner wurde nach einem komplizierten Handbruch arbeitslos. Der 52-Jährige wusste, bis er an der Werkakademie teilnahm, nicht wie ein PC bedient wird oder wie man eine Bewerbung schreibt. Für ihn war das Programm ein „Glücksfall“, wie er selbst erzählt. Acht Wochen lang war er an vier Tagen in der Woche jeweils drei Stunden in Hanau vor Ort.

Die Fenster der Seminarräume in der Donaustraße in Hanau sind über und über mit silbernen Sternen geschmückt. „Das sind unsere Jobstars“, berichtet Helmtrud Abs, Geschäftsführerin der AQA. Für alle Teilnehmer, die einen Arbeitsvertrag unterschreiben, gibt es einen solchen Stern. In den vergangenen Monaten wurden 99 Menschen dabei unterstützt, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. „Über die Hälfte aller Menschen, die seit Jahresbeginn in 3W gestartet sind, haben inzwischen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gefunden“, freut sich Helmtrud Abs über die erfolgreiche Bilanz.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde klebte Erich Faust den 100. Stern an das Fenster. Er kehrt wieder ins Berufsleben zurück und freut sich auf seine Arbeit als Restaurantfachmann in seiner Heimatstadt Langenselbold. „Ich wurde hier hervorragend betreut“, sagte Erich Faust und bedankte sich bei  den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AQA und vom KCA.

 


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