In der Binnenschiffahrt kann es morgen zu Verzögerungen kommen. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamtes Aschaffenburg zum ganztägigen Warnstreik auf.
In der Binnenschiffahrt kann es morgen zu Verzögerungen kommen. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamtes Aschaffenburg zum ganztägigen Warnstreik auf.
Davon betroffen ist die Schleuse Kostheim auf hessischem Gebiet. Hier passieren Schiffe von Richtung Rhein kommend zum Main und andersherum. Ein ganztägiger Warnstreik bedeutet, dass diese Schleuse geschlossen bleibt. Sie ist eine der am stärksten genutzten Schleusen Europas. Der Warnstreik erfolgt in der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes beim Bund und bei den Kommunen.
ver.di fordert für die 2,3 Millionen Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Vorschrift, Auszubildende nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu übernehmen, will ver.di wieder in Kraft setzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Der Bund wird aufgefordert, das Verhandlungsergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die 344.000 Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie 182.000 Versorgungsempfängerinnen und -empfänger zu übertragen.
Die dritte Verhandlungsrunde findet am 15. und 16. April 2018 in Potsdam statt.
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