Um dem besorgniserregenden Rückgang der Artenvielfalt besonders bei den blütenbesuchenden Insekten entgegenzuwirken und die Biodiversität gerade im öffentlichen und im privaten Raum zu fördern, hat der Main-Kinzig-Kreis zusammen mit dem BUND und dem Landschaftspflegeverband Main-Kinzig e.V. eine entsprechende Initiative gestartet.
Welche konkreten Aktivitäten in diesem Zusammenhang geplant sind, können interessierte Gartenbesitzer am Mittwoch, 13. Juni, ab 15 Uhr bei einem Vortag im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen erfahren.
Das aus Landesmitteln geförderte Projekt „Main-Kinzig blüht“ richtet sich vor allem an die Besitzer öffentlicher und privater Grünflächen. Die Veranstalter wollen dazu ermuntern, artenreichen Blumenwiesen anzulegen und zu pflegen. Fachgerecht umgesetzt kann so ein bunter Lebensraum bis zu 100 Jahre alt werden und über viele Monate immer neue Aspekte bieten.
Im Rahmen des Vortrages werden erfahren Fachleute ihr „Insiderwissen“ vermitteln und Beispiele aus der Praxis vorstellen. Dabei geht es um die Bodenbearbeitung, den richtigen Zeitpunkt zur Aussaat, die sinnvolle Pflege und natürlich um den ökologischen Wert. Außerdem gibt es die Gelegenheit die jeweiligen Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
Die Veranstaltung ist vor allem für Anwender gedacht: Bauhofmitarbeiter, Sachbearbeiter aber auch interessierte Laien, Mitglieder von Naturschutzverbänden oder Imker. Die erfahrene Planerin Dorothee Dernbach wird die Ideen und Konzepte zur Förderung blütenreicher Lebensräume und ihrer Bewohner mit dem Ziel einer effektiven, preiswerten und nachhaltigen Umsetzung vorstellen.
Foto: Die Blumenwiese am Landratsamt ist inzwischen eine attraktive Futterquelle für Bienen.
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