Kaum einer spricht in Deutschland darüber, die morbide Adipositas, also das krankhafte und damit therapiebedürftige Übergewicht, ist in der Bundesrepublik immer noch ein Tabuthema.
Kaum einer spricht in Deutschland darüber, die morbide Adipositas, also das krankhafte und damit therapiebedürftige Übergewicht, ist in der Bundesrepublik immer noch ein Tabuthema.

Bei Adipositas Grad II (BMI von 35 bis 40) – insbesondere in Verbindung mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Verschleißerscheinungen an Wirbelsäule und Gelenken – sind operative Methoden angeraten, vor allem dann, wenn konservativen Therapien gescheitert sind. Bei einem BMI von mehr als 40 bringen Ansätze wie Diät, Verhaltenstherapie, Lebensstiländerung und körperliche Bewegung zur Gewichtsreduktion keinen Erfolg mehr. In diesen Fällen muss operiert werden, um dauerhafte Abhilfe zu schaffen, man spricht dann von der Adipositas- oder der Bariatrischen Chirurgie. Als Facharzt der Chirurgie hat Dr. Kramps seinen klinischen Schwerpunkt auf die Adipositas- und metabolische Chirurgie gelegt, ein Mal wöchentlich bietet er am Klinikum Hanau zusätzlich eine Spezialsprechstunde zu diesen Themen an.
„Am Klinikum Hanau ist es uns wichtig, die Bevölkerung umfassend über Gesundheitsthemen zu informieren. Deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen die Arzt-Patienten-Seminare, bei denen unsere Experten zu den unterschiedlichsten Themen referieren und auf die Fragen der Besucher eingehen können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke. Die Informationsveranstaltungen dauern jeweils rund eineinhalb Stunden. Es ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Foto: Referent Dr. med. Christoph Kramps, Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie.
Foto-Quelle: Klinikum Hanau
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