Wer auf dem Kennzeichen seines Automobils, Motorrads oder Anhängers noch eine grüne Plakette für die Hauptuntersuchung sieht, sollte schnellsten einen Termin mit seiner Kfz-Werkstatt machen.
Wer auf dem Kennzeichen seines Automobils, Motorrads oder Anhängers noch eine grüne Plakette für die Hauptuntersuchung sieht, sollte schnellsten einen Termin mit seiner Kfz-Werkstatt machen.
Dort nämlich prüfen auch Überwachungsorganisation wie TÜV, Dekra, KÜS und GTÜ. Nach bestandener Prüfung gibt es eine gelbe Plakette, die in der Mitte die Jahreszahl "15" und ganz oben den Monat für den nächsten Termin hat.
Pressesprecher Thomas Schilling von der Kfz-Innung Gelnhausen sagte, das mehrmonatige Überziehen des Termins koste Geld und nach vier Monaten sogar einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Wer nach der neuen HU-Novelle aus dem Vorjahr glaube, die jetzt fehlende Rückdatierung bringe Vorteile, sei auf einem Irrweg. Wer zwei Monate zu spät zum HU-Termin komme, müsse nämlich zu einer erweiterten Prüfung und zahle einen Aufschlag von rund 20 Prozent.
In diesem Zusammenhang sagte Thomas Schilling weiter, jüngste Untersuchungen hätten gezeigt, dass im Besonderen "HU-Überzieher" deutlich mehr Fahrzeugmängel hätten. Allein im Interesse der Sicherheit auf unseren Straßen sei es unverzichtbar, die Termine einzuhalten. Im anerkannten Kfz-Meisterbetrieb werde unverändert die Abgasuntersuchung (AU) durch den Kfz-Meister erledigt, denn die AU bleibe auch ohne eigenständige Plakette wichtiger Teil der Hauptuntersuchung.
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