ver.di begrüßt höhere Impfpriorität für Erzieher*innen

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Endlich einmal eine gute Nachricht für Erzieher*innen. Wie von ver.di seit November bei der Landes- und Bundesregierung gefordert, wird nun die höhere Impfpriorität für sie umgesetzt.

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Leider ging die Politik nicht auf den Teil der ver.di-Forderungen, das gesamte Kita-Personal sowie Schulbetreuungskräfte und Sozialarbeitende ebenfalls früher zu impfen. Denn all diese Beschäftigtengruppen haben ebenfalls täglich Kontakt mit vielen Kindern und Jugendlichen und können sich nur bedingt schützen. Gewerkschaftssekretärin Dr. Kristin Ideler: „Wenn wir wollen, dass diese Beschäftigten das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Bildung, Teilhabe und Betreuung gewährleisten, dann müssen wir auch sie besser schützen.“

Bis zur Durchführung der Impfungen böte eine deutlich erweiterte Teststrategie mehr Schutz. Aktuell dürfen sich Erzieher*innen und Lehrkräfte zwar einmal wöchentlich kostenfrei testen lassen. Das, so Ideler, sei aber nicht ausreichend. Schnelltests und vor allem eine häufigere kostenfreie Testung direkt in den Einrichtungen während der Arbeitszeit sei erforderlich. Zudem sollten die kostenfreien Testungen auf Kinder und weiteres Betreuungs- und Hauswirtschaftspersonal ausgeweitet werden. Denn beim Infektionsgeschehen müsse die gesamte Einrichtung in den Blick genommen werden und nicht nur einzelne Beschäftigtengruppen.

Auch werde die Entscheidung für eine höhere Impfpriorität überschattet durch die konzeptlose Ausweitung von Kita- und Schulbetreuungsbetrieb seit dem 22. Februar in Hessen. Entgegen der jüngsten Empfehlung von ver.di gebe es keinen Stufenplan für eine eingeschränkte Öffnung der Einrichtungen, obwohl die britische Corona Mutation sich in den hessischen Kitas immer verbreitet. Darüber hinaus fehlten verlässliche Kriterien für eine Notbetreuung in Hessen, die dem Kita-Personal und den Eltern Handlungssicherheit geben würde. Ideler: „Der Beschäftigtenschutz scheint leider immer wieder zweitrangig zu sein, wenn Land und Bund sich mit dem Thema offene Kitas und Schulen befassen.“

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