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Das nimmt die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA e.V.) zum Anlass, mit einem neuen Faltblatt über den vielseitigen Jäger und Langstreckenflieger zu informieren. Der Weißstorch, wissenschaftlich als Ciconia ciconia bekannt, ist ein ausgeprägter Kulturfolger. Durch die Rodung von Wäldern erschloss der Mensch dem sympathischen Wiesenvogel neue Lebensräume innerhalb einer von der frühen Landwirtschaft geprägten Landschaft. Das ging so lange gut, bis durch die Umwandlung von Grünland in Acker, die Entwässerung und Versiegelung von Feuchtgebieten sowie die Verschmutzung der Umwelt kaum mehr Lebensraum zur Verfügung stand.

„Nur den vereinten Kräften des Natur- und Artenschutzes der vergangenen Jahrzehnte ist es zu verdanken, dass langsam ein Umdenken einsetzte.“, berichtet Susanne Hufmann, Biologin und seit 2015 Vorsitzende der GNA. Auengrünland durfte nicht mehr umgebrochen werden, Feuchtgebiete wurden renaturiert und viele neue Biotope angelegt. So kehrte der Weißstorch im Jahre 2000 wieder nach Hessen zurück. Das erste Paar seit 1987 besetzte einen Schornstein im Erlenseer Ortsteil Rückingen.

In den darauffolgenden Jahren kamen immer mehr Weißstörche zum Brüten in den Main-Kinzig-Kreis zurück. Die vormals ungläubig bestaunten künstlichen Nisthilfen auf eigens aufgebauten Storchenhorsten erfreuten sich großer Beliebtheit – nicht nur bei ihren geflügelten Bewohnern. Konnte doch so endlich wieder relativ nah das Familienleben der Störche beobachtet werden. Heute steigt die Zahl der Brutpaare in Hessen unvermindert an. Vielerorts wird sich zu Beginn der Saison heftig um Niststandorte gestritten. Die manchmal sogar blutigen Revierkämpfe, die in der Luft ausgetragen werden, dauern oft mehrere Tage, bevor wieder Ruhe einkehrt und sich die künftigen Storcheneltern weiter dem Nestbau widmen können.

„Die Wiesenvögel nisten seit einigen Jahren wieder da, wo sich ihr natürlicher Niststandort befindet - auf Bäumen. Somit stellen fehlende Nistplätze kein Problem mehr für den anpassungsfähigen Weißstorch dar. Wichtiger ist es, dem Sympathieträger und seinem hungrigen Nachwuchs intakte Auen und Lebensräume anzubieten, in denen er genug Nahrung für sich und seine Familie findet. Daran arbeiten wir von der GNA mit unseren Projekten in den Auen an der Kinzig unvermindert weiter. Aktuell schaffen wir sehr große Feuchtgebiete in der Langenselbolder und – wenn alles gut geht - auch in der Hasselrother Kinzigaue an Stellen, wo es zuvor keine funktionierende Biotopsysteme gab. Das ist ein großer Gewinn für die Auenökologie, für Flora und Fauna, darunter stark in ihrem Bestand gefährdete Vogelarten wie Kiebitz und Bekassine. Wir können nur hoffen, dass unsere Maßnahmen noch nicht zu spät kommen.“, so Hufmann abschließend.

Das Faltblatt ist ab sofort kostenlos erhältlich unter der Telefonnummer 06184 - 99 33 797 oder kann per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefragt werden. Wer die Möglichkeit zur Auslage nutzen möchte, kann auch eine größere Anzahl von Faltblättern anfordern. Zur Unterstützung ihrer wichtigen Auenschutzprojekte bittet die Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung um Spenden auf das Konto IBAN: DE 75 5066 3699 0001 0708 00 bei der Raiffeisenbank Rodenbach. Als gemeinnützige Organisation ist die GNA berechtigt, Zuwendungsbestätigungen für das Finanzamt auszustellen.



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