Seit 1993 gibt es die Fußballsimulation bereits und seitdem sind über 20 Spiele erschienen. Das neuste Game aus dem Hause EA ist FIFA 22 und eines steht jetzt schon fest: Das Spiel polarisiert. Von grausam bis phänomenal finden sich bereits tausende, ganz unterschiedliche, Bewertungen. Doch warum polarisiert das Game deutlich mehr als viele seiner Vorgänger?

FIFA 22 ist anders als die FIFA Games der letzten Jahre

An der FIFA Grundstruktur hat sich seit den Anfängen vor fast 30 Jahren nicht wirklich etwas verändert. In dem Fußballsimulator übernehmen die Spieler die Rolle eines Managers, der sein Team über mehrere Saisons begleitet. Dabei sollen die Aufgaben möglichst realitätsnah sein. Unter anderem werden das Training organisiert, Spieler verpflichtet und Verträge verhandelt. Die finanzielle Situation des Vereins ist auch ein wichtiger Teil des Simulators und spielentscheidend. Schließlich soll ein Manager dafür sorgen, dass auf die Dauer Gewinn gemacht wird.

FIFA 22 ist insofern anders, als die Macher bei der neusten FIFA-Version stärker als je zuvor auf künstliche Intelligenz, sogenannte KI, bei den Laufwegen der Spieler setzen. Zeitgleich wurde jedoch die automatische Computersteuerung der Abwehr reduziert.

Eine weitere Änderung: Während es bislang nur begrenzt möglich war, Spiele, die im Schnellmodus gespielt wurden, zu lenken, hat FIFA jetzt eine Radarfunktion integriert. Durch diese neue Funktion können Spieler auch im Schnellmodus stärker in das Spiel eingreifen und mehr Entscheidungen direkt treffen.  

Was stört die Fans an FIFA 22?

Viele Fans sind sich einig, dass die Neuerungen, die FIFA 22 bietet, nicht ausreichend sind, für den Preis den EA fordert. Der Tenor der Bewertungen klingt oftmals ähnlich und die häufigste Aussage ist: „Wir hätten uns mehr von FIFA 22 erwartet.“

Die Kritik ist nicht neu, schon in der Vergangenheit gingen Fans die neuen Features, die es bei fast jeder neuen Variante gab, nicht weit genug. Doch insbesondere bei FIFA 22 waren die Erwartungen hoch.

Auch das neue Gameplay, das eigentlich für mehr Realismus sorgen sollte, kommt nicht bei jedem gut an. „Unspielbar“ lautet ein Fazit mancher Rezensionen.

Trotz aller Kritik – Fifa 22 sorgt auch für Begeisterung

Nicht jeder kann die Kritik an FIFA 22 verstehen. Einige professionelle Game-Tester erklärten sogar bereits, es handle sich um das beste FIFA-Game aller Zeiten. Insbesondere grafisch habe FIFA 22 gegenüber vergangener Versionen zugelegt. Stars wie Mbappé und Ronaldo sehen jetzt deutlich realistischer aus.

Die verbesserte künstliche Intelligenz, so glauben die Experten, macht den Spielfluss geschmeidiger und sorgt so auch für mehr Spielspaß. Fußball vorhersagen, was auch ein Ziel zahlreicher Spieler ist, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen, ist bei FIFA 22 eher möglich. Denn durch den höheren Realismus steigt auch der Lerneffekt. Wer bei Fifa lernt, wie ein Spiel aufgebaut und letztendlich auch vorhergesagt wird, kann das im echten Leben zu barer Münze machen.  

Mehr Möglichkeiten zur Individualisierung des Spiels machen den neusten Ableger der Simulation zudem lebensnaher und geben dem Spiel mehr Winkel, die so manch einer vorher vermisst hat.

Ob Fifa 22 nun die beste Version aller Zeiten ist, oder schlechter als seine Vorgänger; Wie in jedem Jahr scheiden sich die Geister und Fans machen sich am besten selbst ein Bild. Schließlich hat jeder FIFA-Zocker andere Schwerpunkte, auf die er oder sie Wert legt. Viele Experten sind allerdings der Ansicht, dass ein Kauf sich lohnt. Selbst wenn sich die Spieler an die ein oder andere Neuerung erst gewöhnen müssen.


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