Sparsam unterwegs mit dem E-Auto

Verbraucher
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Wer angesichts des starken Preisanstiegs bei Sprit, Gas und Strom mit einem batteriebetriebenen Pkw (BEV) bares Geld sparen möchte, sollte auf eine sparsame Fahrweise setzen.

eautoladestat_az.jpg

Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Auto Club, hat fünf einfache Tipps, um den Stromverbrauch von E-Autos zu reduzieren. Kreisvorstandsmitglied und Pressesprecher Anton Hofmann im ACE Kreis Main-Kinzig (MKK) und Wetterau erläutert die einfachen Tipps:

1. Auf die Größe kommt es an: Möglichst kleine Felgen wählen
Auch wenn größere Felgen in den Augen mancher schick anzusehen sind, kann es sich auf lange Sicht lohnen, auf kleinere Räder zu setzen. Denn schon ein Zoll kleinere Reifen können auf einer Strecke von 100 Kilometern etwa eine Kilowattstunde einsparen. Bei Autos mit integrierter Wärmepumpe reicht das schon aus, um den Innenraum mit der gesparten Energie aufzuwärmen. Wer auf eine kleinere Rad-Reifen-Kombination zurückgreift, schont also den Geldbeutel.

2. Das eigene Auto kennen: Rekuperation
Beim Bremsen mit einem Verbrenner wird die Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt, die ungenutzt bleibt. E-Autos können die Bewegungsenergie zum Teil in elektrischen Strom umwandeln und somit Energie zurückgewinnen. Diese so genannte Rekuperation macht sich besonders beim Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt aber auch bei Tal-Fahrten bemerkbar. Nur wenn die Bremskraft des beim Bremsen stromerzeugenden Motors nicht ausreicht, kommt die konventionelle Bremse zusätzlich ins Spiel. Die Stärke der Motorbremswirkung lässt sich bei vielen Autos ab- oder einstellen – hier spricht man von Rekuperationsstufen. Da sich die Einstellungen dazu von Fahrzeug zu Fahrzeug deutlich unterscheiden, empfiehlt der ACE allen E-Auto-Fahrern und Fahrerinnen, sich mit den Funktionsmöglichkeiten ihres Kfz vertraut zu machen. Die Rekuperation kann sich nur optimal zu Nutze machen, wer auch die richtige Einstellung am eigenen Auto kennt.

3. Fuß vom Pedal
Die meisten E-Autos rekuperieren bereits, wenn der Fuß lediglich vom Fahrpedal genommen wird. Wie stark, lässt sich häufig einstellen: Während die meisten E-Autos über mehrere Rekuperationsstufen verfügen, weisen andere nur eine auf. Bei einigen Fahrzeugen muss der so genannte Brake-Modus (Fahrstufe B) ausgewählt werden, andere verfügen über keine Einstellungsmöglichkeit oder gleich mehrere Stufen. Auch hier hilft ein Blick in die Gebrauchsanweisung des Pkw.

4. One-Pedal-Driving mit Bedacht nutzen
Verfügt das E-Auto über verschiedene Rekuperationsstufen, lässt sich mit der höchsten auch am meisten Energie zurückgewinnen. In diesem Fall wird sowohl das Beschleunigen als auch das Bremsen allein mit dem rechten Fuß gesteuert. Da beim sogenannten One-Pedal-Driving der Bremseingriff des Motors besonders stark ist, ist die Verzögerung hier auch deutlich spürbar. Diese Einstellung kann also gewöhnungsbedürftig sein und sollte vorher erprobt werden, spart aber auch Energie und reduziert außerdem den Bremsverschleiß.

5. Richtig Heizen: Weniger Gebläse, mehr Sitzheizung
Zu den größten Energiefressern im E-Auto zählt die Heizung. Wer Energie sparen möchte, sollte sie besser sparsam einsetzen. Da im Winter aber niemand frieren will, empfiehlt der ACE eher die verbrauchsärmere Sitz- und Lenkradheizung und weniger Raumluftheizung zu nutzen.

Foto: Ladestationen für E-Autos in den Parkhäusern der Hanauer Parkhaus GmbH


Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2