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Sechs neue X-Bus-Linien gehen im Dezember an den Start – darunter zum Beispiel die X35 (Alsfeld – Marburg), die Fahrgäste aus Alsfeld mehr als eine Stunde schneller als bisher ans Marburger Klinikum bringt. Dazu kommt die neue Linie X95 (Büdingen – Erlensee – Frankfurt-Enkheim). Zwischen Erlensee und Enkheim spart sie über eine halbe Stunde Fahrzeit gegenüber der aktuellen Verbindung und ist laut RMV mit 28 Minuten fast so schnell wie eine Fahrt mit dem Auto.

Außerdem schaffen neue Fahrzeuge mehr Kapazität auf der Taunusstrecke sowie ab Sommer 2022 auf der Odenwaldbahn. „Unser X-Bus-Netz umfasst nach dem Fahrplanwechsel 29 Linien. Hier kommen unsere Fahrgäste schneller an ihr Ziel – und das auch noch mit kostenlosem WLAN“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Dass auf der Odenwaldbahn und der Taunusstrecke dank zusätzlicher Fahrzeuge ab 2022 mehr Menschen mitfahren können, ist für die Mobilitätswende wichtig: Wir vom RMV haben das ehrgeizige Ziel, 30 Prozent mehr Fahrgäste bis 2030 für den ÖPNV zu gewinnen, um unseren Teil zur Erreichung der Klimaziele beizutragen. Das geht nur mit mehr Platz.“
Zubringer verbindet Gießen mit IC34

Mit dem IC34 bringt die Deutsche Bahn zwischen Frankfurt und Münster (Westfalen) eine neue zweistündliche Fernverkehrsverbindung nach Mittelhessen. Bad Nauheim, Wetzlar und Dillenburg erhalten so Anschluss an den IC-Verkehr. Um auch Gießen und Weilburg an den IC anzubinden, schafft der RMV mit der neuen Linie RE24 eine Zubringerverbindung über Wetzlar: Dort können Fahrgäste dann in den IC einsteigen. Bis zur Fertigstellung des S6-Ausbaus belegt der IC34 zudem aktuelle Regionalverkehrstrassen und wirkt sich daher alle zwei Stunden auf den Fahrplan der RB95 und RE99 aus. In diesem Fall übernimmt der RE99 für die RB 95 die Bedienung aller Halte zwischen Siegen und Dillenburg.

Das größte On-Demand-Projekt Deutschlands wächst weiter
Derzeit sind in Limburg, im Kreis Offenbach, Taunusstein, Darmstadt und im Frankfurter Norden On-Demand-Shuttles des RMV unterwegs. Im Laufe des Jahres 2022 sollen dann auch in Hofheim, Kelsterbach, Wiesbaden, Hanau und im Landkreis Darmstadt-Dieburg On-Demand-Fahrzeuge rollen. „Mit On Demand waren wir 2021 sehr erfolgreich: Rund 82.000 Fahrgäste sind in diesem Jahr bisher über alle Testfelder hinweg mitgefahren und zeigen, dass unsere Shuttles einen Nerv treffen. Durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen geben die Fahrgäste dem Angebot nach ihrer Fahrt. Mit dem deutschlandweit größten On-Demand-Projekt mit zehn Partnern bringen wir so den ÖPNV noch näher an die Haustür und machen ihn noch einfacher zugänglich“, so Ringat.

Die 20er Jahre als Jahrzehnt des Bauens
Einen Blick in die weitere Zukunft wirft der Verbund mit dem neuen Regionalen Nahverkehrsplan (RNVP). Als „Masterplan“ für die Verkehrsentwicklung im Verbundraum prognostiziert er künftige Verkehrsströme und gibt den Rahmen vor, wie sich der Nahverkehr im RMV bis 2030 und darüber hinaus entwickeln soll. Das fast 300 Seiten starke Werk betrachtet dabei neben Leistungsangebot, Infrastruktur, Fahrzeugen, Wettbewerb, Qualität, Tarif und Vertrieb erstmals auch das Thema Digitalisierung. Bei der Erstellung wurden Verkehrsunternehmen, Fahrgastverbände und Vertreter zum Thema Barrierefreiheit im Rahmen eines umfangreichen Anhörungsverfahrens eingebunden.  
„Mit dem RNVP schlagen wir die entscheidenden Pflöcke für die Nahverkehrsplanung bis 2030 ein“, so Ringat. „Dabei setzen wir auf einen deutlichen Ausbau des Schienennetzes und des Busverkehrs. Auch Reaktivierungen und neue Mobilitätsformen wie On-Demand werden in den kommenden Jahren eine immer bedeutendere Rolle spielen.“

Der RNVP prognostiziert für die kommenden Jahre eine steigende Nachfrage auf nahezu allen Streckenabschnitten, zum Beispiel auf den Zulaufstrecken in die Metropolkerne. Für diese Verbindungen über größere Distanzen soll das Regionalexpress-Netz zu einem Hessen-Express-Netz ausgebaut werden. Außerdem sieht der RNVP umfangreiche Erweiterungen des S-Bahn-Netzes wie zum Beispiel die Verlängerung der Linie S5 und die Nordmainische S-Bahn vor. Dazu sind die Reaktivierungen der Horloff- und der Lumdatalbahn geplant. Die DB Netz AG wird auf mehreren Strecken die Signaltechnik grundhaft erneuern. Außerdem bereitet der Bund umfangreiche Ausbaumaßnahmen im Fernverkehrsnetz vor. Prof. Ringat: „Wir begegnen der steigenden Nachfrage mit mehr Angebot. Dafür werden die 20er Jahre ein Jahrzehnt des Bauens.“



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