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Die beschriebenen Wildobstarten wurden insbesondere hinsichtlich ihrer Verwendung auf Streuobstwiesen ausgewählt. Durch die ergänzende Pflanzung von Wildobst wird die Biodiversität gesteigert. Die Wildobstarten bereichern die Obstwiese durch ihren hohen ökologischen Wert für die heimische Tierwelt sowie durch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Außerdem sind die Pflanzen üblicherweise robust und pflegeleicht. „Viele Wildobstarten sind eine gesunde Ergänzung der Ernährung und heimisches ‚Superfood‘ für den Menschen“, versichern die Expertinnen.

Neben dem kulinarischen und ökologischen Wert erhalten Wildobstarten eine zusätzliche Bedeutung als Gehölze, die deutlich pflegeleichter und robuster sind als die Kulturobstbäume. In der heutigen Zeit haben viele Menschen nicht mehr so viel Zeit für die Pflege ihrer Streuobstwiesen sowie die Ernte und Nutzung des Obstes. Zudem wird die Pflege aufgrund der Änderung der klimatischen Bedingungen (insbesondere Trockenheit und Hitze) erschwert. „Hier kann Wildobst eine gute Ergänzung des Sortenspektrums sein“, ist Barbara Fiselius, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes überzeugt. Zudem tolerieren viele Wildobstarten beziehungsweise deren essbare Züchtungen die sich verändernden Klimabedingungen deutlich besser als gezüchtete Kulturformen.

Das Druckwerk enthält einen allgemeinen Teil mit Angaben zur Ergänzung und Verwendung von Wildobst in den Streuobstwiesen sowie generelle Hinweise zu Pflege und Erziehung. Es folgen 26 ausführliche Artenporträts, die neben aussagekräftigem Bildmaterial und Zeichnungen eine Beschreibung des Aussehens der verschiedenen Pflanzenteile sowie Angaben zu den benötigten Eigenschaften des Standortes, zur Baumgesundheit, spezifische Besonderheiten zur Pflege und zur möglichen Verwendung enthalten. Zudem wird eine Auswahl an Bezugsquellen aufgeführt. Die Broschüre wurde mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Hessischer Naturschutz erstellt. Sie ist erhältlich beim Landschaftspflegeverband MKK e.V., Georg Hartmannstraße 5 - 7, 63637 Jossgrund und kann per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 06059 906688 angefordert werden.

Foto: Der Vorstand es Landschaftspflegeverbandes und die Autorinnen (von links): Fritz Dänner, Maren Nowak, Klaus Schejna, Monika Peukert, Astrid Fugger, Mascha Werth, Barbara Fiselius und Mark Trageser.



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