Brandgefahren und wie man Prävention betreibt

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Als Brandgefahr versteht man zum Beispiel eine durch die Verwendung bestimmter Materialien, die entweder leichter oder schwerer zu entflammen sind, bestehende Wahrscheinlichkeit zur Entstehung, eines mehr oder weniger starken Brands.

Je nach spezifischer Bausituation, dem Verhalten der Bewohner und Anwohner und der Materialausstattung ergibt sich beispielsweise für ein Mehrfamilienhaus eine entsprechende Gefährdungslage für einen Hausbrand. Dieser Artikel wird sich mit unterschiedlichen Brandgefahren und den dazu geeigneten Brandschutzlösungen beschäftigen.

Welche konkreten Brandgefahren gibt es?

Man sieht es sehr häufig im Fernsehen, wenn Australien mal wieder mit flächendeckenden Waldbränden überzogen wird, die durch Unachtsamkeit mit einer offenen Feuerstelle, in einem Waldgebiet verehrende Katastrophen entstehen können. Auf diese konkrete Gefahr wird auch überall in deutschen Wäldern aufmerksam gemacht und es wird verboten offene Feuerstellen im Wald zu entflammen.

Eine sehr hohe Brandgefahr herrscht auch jedes Jahr zu Silvester, wenn wieder überall die Raketen durch die Luft fliegen. Nicht gerade selten fliegen Silvesterraketen durch Fenster in Wohngebäude und können dadurch Brände verursachen.

Auch die Kochausrüstung für den Campingplatz kann zur Gefahr werden, da hier im Regelfall Gaskocher verwendet werden. Genauso sorgen technische Schäden oder Störungen der Stromversorgung, für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Kurzschlüssen, in deren Folge es zum Brand kommen kann.

Aber auch unachtsames Verhalten, wie beispielsweise das Wegschnippen von Zigaretten auf trockenem Waldboden. So geht von Kindern, die im Besitz von einem Feuerzeug sind und dabei gerade nicht unter Beobachtung stehen ein großes Gefahrenpotential aus.

Aber auch Wetterbedingungen, wie Blitzschlag oder lange Hitze- und Trockenperioden, in Gegenden mit starker Bewaldung, sind zur Beurteilung einer Gefahrenlage zu berücksichtigen.

Was versteht man unter Brandschutz?

Die Feuerwehr ist in erster Linie mit der Aufgabe vertraut innerhalb eines zugeteilten Einsatzgebiets  Bürger und Infrastruktur vor Bränden zu schützen. Zur Brandprävention ist jeder Hauseigentümer selber verantwortlich. Er muss sich bautechnisch an die Brandschutzrichtlinien halten.

Brandschutz lässt sich in zwei Kategorien aufteilen. Zum einen ist das der abwehrende Brandschutz, wie Beispielweise die Feuerwehr, die sich um die Brandbekämpfung kümmert. So müssen aber auch vielerorts Veranstalter bei speziellen Events dafür sorgen ein Brandschutzteam aufzustellen, was im Ernstfall schnell reagieren kann und hierzu auch entsprechend Ausgerüstet und  in Sachen Brandschutz ausreichend vorbereitet ist.

Beim vorbeugenden Brandschutz geht es um alles, was zur Prävention von Bränden unternommen wird. Dazu gehören zum Beispiel das Vorhandensein von Löschmöglichkeiten in Wohngegenden in ausreichender Anzahl. Auch die Bedeutung von schwer entflammbarem Stoff sollte man im Sinne des Brandschutzes bei jedem Bauvorhaben berücksichtigen.

Der Schweregrad eines Brands

Auch die Intensität eines Brands teilt man in zwei Kategorien ein. Bei kleineren Bränden, von denen keine große Gefahr für Menschen oder Wohngebäude ausgeht, spricht man von einem Brandereignis. Ein gutes Beispiel ist hier eine brennende Mülltonne in einem Park.

Als Krisenfall bezeichnet man ein Brandereignis mit einem extrem hohen Gefahrenpotential für Mensch und Infrastruktur. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Bombenexplosion handeln mit der Folge eines Großfeuers oder auch einer Explosion durch einen Gas-Unfall. Der Krisenfall erfordert vor allem einen verstärkten Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften.