Preiserhöhung: Bus und Bahn werden ab 1. Juli teurer

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Bei seiner jüngsten Sitzung hat der RMV-Aufsichtsrat eine einmalige Anhebung des Tarifplateaus um durchschnittlich 3,9 Prozent zum 1. Juli 2022 beschlossen. Diese Erhöhung soll laut einer Pressemitteilung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes die überdurchschnittlich gestiegenen Betriebskosten abdecken und Einnahmen sichern, um das Angebot auch weiterhin verbessern und ausbauen zu können.

Jahreskarten seien von der Erhöhung ausgenommen, "um Stammkundinnen und Stammkunden entgegenzukommen und für ihre Treue in der Pandemie zu danken. Auch die Preise von Schüler- und Seniorentickets bleiben gleich".

Hohe Inflationsrate, gestiegene Personal- und Energiekosten

"Die Inflationsrate für das Jahr 2021 liegt laut aktuellen Informationen des statistischen Bundesamts bei über drei Prozent und damit so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Zudem sind die Kosten für Fahr-, Service- und Werkstattpersonal im RMV-Gebiet seit 2017 insgesamt um etwa 10 Prozent gestiegen. Diesel- und Strompreise stiegen im selben Zeitraum um etwa 15 bzw. 33 Prozent. Die bisherige Erhöhung der Fahrpreise um jährlich 1,5 Prozent konnte diese Teuerungsraten nicht mehr abfedern", begründet das Unternehmen die Entscheidung.