Außerdem gibt es noch ein paar andere Vorgehensweisen, die sich in der Praxis schon so manches Mal bewährt haben. Wichtig ist vor allem eine gute Planung, mit der man sich eine Übersicht verschafft, um Fehlerquellen zu minimieren, aber auch den Einkauf entsprechend dem geplanten Materialeinsatz erledigen zu können.

Die Kabelverlegung in ein paar Schritten

Bevor es mit der eigentlichen Arbeit losgeht, sollte man sich darüber im Klaren sein, wie viele Steckdosen man überhaupt anbringen möchte, wo genau die Kabel entlanggeführt werden sollen und wie viel Kabellänge man einplanen und vorher entsprechend einkaufen muss. Es hat sich bewährt, immer etwas großzügiger einzuplanen, da es besser ist, man hat bei der Verlegung der Kabel, wenn es knapp wird, lieber etwas mehr als zu wenig Material. Und auch Steckdosen sollten eher ein paar mehr als zu wenig platziert werden. Denn es ist ärgerlich, sollte sich nachher herausstellen, dass doch mehr benötigt werden. Dann muss die Wand wieder aufgemacht werden.

Mit einem Leitungsmesser sollten vorab die Verläufe von bereits vorhandenen Kabeln in der Wand erfasst werden und gekennzeichnet werden. Am besten machen Sie sich im Anschluss einen Verkaufsplan für die neu verlegten Leitungen, damit sie später einmal darauf zurückgreifen können und ggf. nicht wieder erneut Messungen durchführen müssen. Besonders an Wand und Deckenübergängen ist bei der Arbeit später größte Sorgfalt geboten. Diese Lösung für Wandübergänge von Primo kann einem die Arbeit hier deutlich vereinfachen.

Mit dem Bohren loslegen

Nachdem alle Positionen von vorhandenen Leitungen an der Wand angezeichnet wurden und auch der Verlauf für die neuen, kann nun mit der Bohrung begonnen werden. Am besten man nimmt hierfür einen Schlagbohrer mit Schlagbohrkrone. Diese sind entweder mit Hartmetall oder Diamant besetzt und ermöglichen dadurch das äußerst genaue Bohren. Sind die Löcher gesetzt, kann nun mit der Anfertigung eines Kabelkanals begonnen werden. Dazu benutzt man am besten eine Mauerfräse. Mit der man dann dort entlang-fräst, wo die Kabel verlegt werden sollen. Durch das Einstellen der Nutbreite am Gerät können sie auch die Breite des auszufräsenden Kanals festlegen. Man kann nun die Steckdose nehmen, die Kabel an der entsprechenden Stelle Einsetzen und diese durch ein Leitungsrohr ziehen. Die Dosen werden an den vorher ausgebohrten Löchern platziert und zur Befestigung mit einer geeigneten Gipsmasse wieder eingesetzt, welche man um die Steckdose herum einarbeitet, um sie zu befestigen.

Ist auch das erfolgt, kann der Kabelschlauch nun zusammen mit den Kabeln in die ausgefräste Spalte gezogen werden und mit dem Stromnetz Verbunden werden. Falls Sie gleich mehrere Kabelschläuche miteinander verbinden wollen, eignet es sich, diese mit einer entsprechenden Kabelschelle zu verbinden.Beim Bohren und Fräsen eignet es sich, einen Sauger an das Gerät mit anzubringen, damit sie im Anschluss nicht in überall in der Wohnung den ganzen Staub verteilt haben, was auch gesundheitlich nicht optimal ist. Für diese Zwecke gibt es im Baumarkt Lösungen, die sich direkt während der Arbeit an das Gerät anbringen lassen und den Dreck sofort aufsaugen. Für die Anbringung der Steckdosen gilt, dass sie ugf. 30 cm über dem Boden in die Wand eingebaut werden. Wenn man die Steckdosen unter Decke einbauen möchte, sollte der Abstand zur Decke ebenfalls 30 cm betragen. Die mittlere Einbauhöhe von später einzusetzenden Lichtschaltern ist mit einem Wert von 105 cm festgelegt.


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