Doch wer sind die Menschen, die sich an derartigen Formen des Glückspieles beteiligen? Ist dies der stark gefährdete Spielsüchtige, der all sein Geld Monat für Monat verzockt, bis er vollkommen pleite ist? Oder verbirgt sich hinter den deutschen Spielern in Online Casinos wohlmöglich die 81-jährige Oma Gertrud, die aus Langeweile einfach ihren Alltag gestalten möchte? Oder sind dies ganz normale Menschen wie Du und Ich?

Wer verbirgt sich hinter den Profilen der Spieler? Diverse Untersuchungen und Studien haben versucht, dieses herauszufinden. Einige Ergebnisse entsprechen dem, was zu erwarten war, aber es gibt auch neue Erkenntnisse, die sehr überraschend sind. Also doch Oma Getrud? Seien Sie gespannt, was derlei Studien ergeben haben.

Unternehmen wie beispielsweise "research tools" mit Sitz in Esslingen am Neckar haben solche Studien durchgeführt, allerdings nur mit einer Zielgruppe im Bereich von 18 bis 20 Jahren, um mal eine zu nennen, die sich dem Thema gewidmet hat. Befragt wurden hier 2000 Personen der Zielgruppe. Viele weitere Analyseunternehmen widmeten sich ebenfalls dieser Problematik. Wenn man diverse Studien vergleicht und zusammenfasst, so kann man einige Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen erkennen, die einen Blick in die Gruppe der Kunden von Online Glücksspielen ermöglichen.

Hier ein paar Auswertungen der Studien:

Eher männlich als weiblich

Was wenig überrascht, die Zielgruppe der Glückspielunternehmen ist eher männlich als weiblich. Warum das so ist, lässt sich psychologisch ganz einfach erklären. Männer neigen eher als Frauen dazu, sich dem Wettbewerb zu stellen, gewinnen zu wollen. Und bei Glückspielen geht es meist auch ums gewinnen.

Klar, Glück spielt zwar auch eine entscheidende Rolle, aber der männliche Ehrgeiz, doch irgendwie ein System ausfindig zu machen, wie man am Roulette-Tisch erfolgreich ist, ist einfach größer. Das heißt nun nicht, dass Frauen generell nicht zur Zielgruppe der Online-Glückspielerinnen gehören. Nur ist ihr Anteil signifikant geringer. 80 Prozent der Spieler sind männlich.

Weniger Spielsüchtige als in der realen Welt

Nicht unbedingt zu erwarten, aber ein Fakt - der Online Glückspieler gehört signifikant seltener zur Gruppe der Spielsüchtigen als andere Glückspieler, die sich beispielsweise in reale Spielotheken oder Spielcasinos begeben. Woran liegt das? Mit der Frage haben sich auch diverse Psychologen beschäftigt. Online Glückspieler müssen sich registrieren und Bankdaten hinterlegen.

Dieses aktive Handeln fehlt den meisten Spielsüchtigen, die lediglich ihren Tunnelblick vor Augen haben. Während der Spielsüchtige sofort mit seinem Geld in die nächste Spielothek rennt, ist der Onlineglückspieler wesentlich besonnener und verfügt im Durchschnitt über einen höheren Schulabschluss als Spielsüchtige der realen Welt.

Altersdurchschnitt

Das durchschnittliche Alter der Online Glückspieler liegt in Deutschland zwischen 25 und 44 Jahren. Oma Gertrud entspricht demnach nicht dem typischen Profil. Passend dazu lehnten auch deutlich mehr ältere Menschen die Legalisierung von Online-Glücksspiel ab. Man kann daher sagen, dass es die große Gruppe an Menschen ist, die im besten Lebensalter ist. Interessant ist in diesem Zusammenhand auch, dass 61 Prozent einen Beruf ausüben und lediglich 17 Prozent nicht berufstätig sind.

Gamer und Nutzer von Social Media

Die Gruppe der Gamer gehört ebenfalls überdurchschnittlich zur Gruppe der Online Glückspieler. Das liegt nach Angabe der Experten hauptsächlich daran, dass diese schon aufgrund ihres Hobbys deutlich mehr Zeit im Netz verbringen als andere Menschen. Und wer im Netz unterwegs ist, gelangt schon ein aus Zufall eher auf einer Webseite, wo man Vergleiche der Angebote diverser Online Casinos finden kann. Gleiches wie für die Gamer gilt auch für Nutzer diverser Social Media wie Facebook, Twitter oder YouTube. Auch diese Gruppe ist bei den Online Glückspielern stärker vertreten.

Oma Gertrud

Doch was ist nun mit Oma Gertrud? Darf auch sie zur Zielgruppe der Online Glückspieler gehören oder scheidet sie gänzlich aus? Wir leben doch in einer Zeit der Gleichberechtigung der Generationen. Klar, Oma Gertrud ist wahrscheinlich nicht so internetaffin wie ihr Sohn oder Enkel. Aber immer mehr ältere Menschen finden in der heutigen Zeit auch Zugang zum Netz. Alt sein bedeutet nicht automatisch, konservativ zu sein und sich neuen Trends nicht zu stellen.

Das haben auch viele Glückspielunternehmen erkannt und haben es sich zum Ziel gemacht, auch Menschen wie Oma Gertrud mit ihren Angeboten zu erreichen. Und es geht dabei nicht nur darum, den Menschen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Klar, ein Onlinecasino ist gewinnorientiert, keine Frage. Aber schon mit geringen Geldbeträgen kann man sehr lange Zeit eine Freizeitbeschäftigung ausüben, wenn man besonnen spielt. Und da viele Menschen in der heutigen Zeit zu vereinsamen drohen, hat dieses Zusatzangebot für sie einen sozialen Aspekt. Man nimmt weiter am Leben in der Welt teil. Man ist nicht mehr so alleine.

Fazit

Als Fazit kann man feststellen, dass im Prinzip alle Menschen ab 18 Jahren zur Zielgruppe der Online Spielcasinos gehören, auch unsere liebe Oma Gertrud. Der durchschnittliche Online Glückspieler ist allerdings männlich, zwischen 25 und 44 Jahren alt, hat einen Bezug zum Gaming oder zu Social-Media-Angeboten, ist bereits im Berufsleben angekommen und verfügt zudem über eine bessere schulische Bildung.


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