Die Kündigung bzw. der Rückkauf ist dabei zwar komfortabel, führt aber in den meisten Fällen zu einem spürbaren Verlust. Besser fahren Sie mit dem „ewigen Widerruf“, der wegen fehlerhafter Vertragsunterlagen noch Jahrzehnte nach dem Abschluss der Police infrage kommt. Ein Überblick!

Die Kündigung – oft teuer und unrentabel

Bei der Kündigung Ihrer Lebensversicherung erhalten Sie vom Versicherer den sogenannten Rückkaufswert des Vertrags ausgezahlt. Die finale Summe wird am Ende der Versicherungsperiode nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. In die Berechnung fließen unter anderem die eingezahlten Beiträge, erzielte Überschüsse und Zinsen sowie sämtliche Kosten ein.

Der Haken: In der Regel sind die Kosten höher als die erzielten Renditen, besonders bei einer Kündigung wenige Jahre nach dem Abschluss. So wird der Rückkauf der Lebensversicherung zum Verlustgeschäft.

Außerdem müssen Sie für eine wirksame Kündigung Form und Frist einhalten. Versicherungsgesellschaften geben in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist vor, die sich auf das Ende der Versicherungsperiode bezieht. Zusätzlich müssen Sie schriftlich, also per Brief oder Fax, kündigen. Kündigungen per E-Mail sind nur zulässig, wenn der Versicherer ausdrücklich die sogenannte Textform vorschreibt.

Durch die engen gesetzlichen Vorgaben können Sie bei der Kündigung kaum mehr aus dem Vertrag herausholen. Sie sind gezwungen, den Wert, den der Versicherer berechnet, zu akzeptieren.

Kündigen Sie Ihre Police daher nicht vorzeitig. Lassen Sie einen Experten prüfen, ob es andere Möglichkeiten gibt, die Lebensversicherung aufzulösen – etwa durch den „ewigen Widerruf“ des Vertrags. So stellen Sie sicher, dass Sie bestenfalls ohne Verlust und sogar mit Gewinn aus dem Vertrag herauskommen.

Der „ewige Widerruf“ der Lebensversicherung

Zahlreiche Lebensversicherer – darunter die Skandia Lebensversicherungsgesellschaft  – haben in den Jahren 1994 bis 2007 unwirksame Widerrufsbelehrungen genutzt. Formell konnte die Widerrufsfrist der betroffenen Policen damit nie beginnen und in der Folge bis heute nicht enden. Als Verbraucherin oder Verbraucher steht Ihnen dann ein „ewiges Widerrufsrecht“ zu. Der BGH hat diese Rechtsauffassung bereits mit zahlreichen Urteilen bestätigt.

Beim Widerruf darf der Versicherer kaum Kosten vom Vertragsvermögen abziehen. Zusätzlich ist er verpflichtet, die gesamte Rendite, die er mit Ihren Beiträgen erzielt hat, auszuzahlen. Kunden erhalten durch den Widerruf oft mehrere tausend bis zehntausend Euro über dem Rückkaufswert, der ihnen bei einer Kündigung zustehen würde.

Anbieter wie helpcheck nehmen Ihre Police dabei kostenfrei unter die Lupe. Anwälte berechnen, wie hoch der Rückkaufswert ausfallen würde und was Sie bei einem Widerruf erwarten könnten. Lohnt sich die Alternative über den „ewigen Widerruf“, machen sie die Ansprüche gegenüber der Versicherungsgesellschaft geltend. Ein Honorar zahlen Sie als Kundin oder Kunde nur, wenn der Widerruf erfolgreich war – der Versicherer also tatsächlich mehr als den Rückkaufswert auszahlt. Kostenrisiko? Fehlanzeige!


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