Als hauptamtlicher Erster Bevollmächtigter und Kassierer führt künftig Matthias Ebenau (39) die Geschäfte. Ebenau wurde mit 97,3% der Stimmen gewählt. Er füllte das Amt zuletzt bereits kommissarisch aus; zuvor war er in der Frankfurter Bezirksleitung für die Tarifpolitik in der Metall- und Elektroindustrie zuständig. Zur ehrenamtlichen Zweiten Bevollmächtigten wählten die Delegierten mit 91,9% Michaela Heid (50), stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Hanauer Vacuumschmelze.

Dem Ortsvorstand gehören insgesamt 13 Mitglieder aus den Betrieben der Region, die von Maintal über Hanau, Langenselbold, Gelnhausen und Fulda bis nach Burghaun reicht, an. Die für die nächsten vier Jahre konstituierte Delegiertenversammlung bildet das lokale Parlament der Arbeit im Zuständigkeitsbereich der IG Metall. Ihr gehören insgesamt 82 Kolleginnen und Kollegen aus den Betrieben sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaftssenioren an. Sie repräsentieren die gut 8.200 Gewerkschaftsmitglieder im Bereich der Geschäftsstelle.

„Auch in der Region Hanau-Fulda stehen wir angesichts von Digitalisierung, Dekarbonisierung und dem demografischen Wandel in der Gesellschaft und den Belegschaften vor großen Herausforderungen. Unser Kernziel ist, durch offensive Betriebs- und Tarifpolitik die Arbeits- und Lebensbedingungen unserer Mitglieder in diesen komplexen Zeiten nach vorne zu entwickeln. Grundlage dafür ist und bleibt eine stabile Mitgliederbasis in den Betrieben. Aber auch gesellschaftlich müssen wir uns angesichts zunehmender Angriffe gegen Demokratie und Vielfalt positionieren und klare Kante gegen rechts zeigen“, so Matthias Ebenau.

Die Zweite Bevollmächtigte Michaela Heid sieht die IG Metall Hanau-Fulda für diese Herausforderungen gut aufgestellt: „Unsere Delegiertenversammlung spiegelt die Vielfalt und Breite der Belegschaften wider, von jung bis alt ist alles dabei. Besonders erfreulich ist, dass fast ein Drittel der Delegierten Frauen sind – für die IG Metall, die hauptsächlich männerdominierte Branchen organisiert, keine Selbstverständlichkeit. Auch die Finanzen sind mehr als in Ordnung, die Geschäftsstelle ist damit voll handlungsfähig. Wir freuen uns auf eine kämpferische Tarifbewegung im Herbst!“


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