Öffentlicher Dienst: Beschäftigte im MKK wollen acht Prozent mehr Lohn

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Vor Beginn der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bund und den Kommunen stellen sich die Beschäftigten im Main-Kinzig-Kreis hinter die Tarifforderungen der Gewerkschaft ver.di. Dafür haben sie in den Dienststellen Unterschriften gesammelt und sie auf Banner drucken lassen. Diese Banner übergeben sie an Politiker, die in Personalverantwortung sind und eine Funktion im Arbeitgeberverband haben. Am Dienstag, 21.1. erhält der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz (SPD), ein Unterschriftenbanner, am Donnerstag, 23.1., der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).

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Die stellvertretende Geschäftsführerin des ver.di-Bezirks MainKinzig-Osthessen, Kerstin Röhrhoff: „Die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst stehen unter ständig wachsender Belastung. Sie müssen unter anderem die Auswirkungen von Krieg, Energiekrise und Klimawandel bewältigen. Andererseits brauchen die Beschäftigten auch ausreichend Zeit zur Erholung, das ist ein zentraler Teil unserer Forderung. Wenn die Löhne steigen, dann geht es auch mit der Wirtschaft voran. Denn die Leute, die sich jetzt zurückhalten, wegen ständig steigender Preise, kaufen dann wieder mehr. Binnennachfrage ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, gerade, wenn die Exporte in der Flaute sind. Deshalb sind unsere Forderungen berechtigt. Deshalb stehen die Kolleginnen und Kollegen dahinter. Diese Message bringen wir zu den Verantwortlichen des Arbeitgeberverbandes.“

ver.di fordert für die circa 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Gehaltserhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro monatlich. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 200 Euro angehoben werden. Um der steigenden Arbeitsbelastung entgegenzuwirken, fordert ver.di drei zusätzliche freie Tage sowie ein „Meine-Zeit-Konto“. Dieses Konto soll den Beschäftigten ermöglichen, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Entgelterhöhungen oder Überstunden in Form von zusätzlicher Freizeit oder als Geldbetrag erhalten möchten. Dadurch wird Flexibilität gefördert und die individuelle Gestaltung der Arbeitszeit. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

 


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