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Ein Rückschlag, der mitten im traditionell starken „Uptober“ kam und alles andere als vorhersehbar war. Aber obwohl der Kurs von seinem Rekordhoch Anfang des Monats, damals lag der Bitcoin bei rund 126.000 US Dollar, deutlich zurückgefallen ist, zeichnet sich bereits eine Stabilisierung ab. Viele Experten halten es noch immer für möglich, dass der Bitcoin noch im Laufe des Oktobers erneut Richtung Höchststand steigen könnte. Selbst ein Überspringen des Allzeithochs von 126.000 US Dollar wird nicht ausgeschlossen. Doch es gibt keine Preisgarantie. Es könnte auch zu einer Korrektur kommen und zu einem Absturz unter 100.000 US Dollar. Derzeit scheint alles möglich zu sein.

Ein Crash mit politischem Hintergrund

Nachdem der Bitcoin Kurs am 10. Oktober noch klar über 122.000 US Dollar lag, stürzte er in der Nacht auf Samstag zeitweise auf 106.000 US Dollar ab. Somit befand sich der Bitcoin auf seinem niedrigsten Stand seit Anfang September. Auf der Handelsplattform Bitstamp erholte sich der Preis am Montag wieder leicht und kletterte zurück auf knapp 116.000 US Dollar.

Die Ursache, warum der Preis so stark fiel, war schnell gefunden: US Präsident Donald Trump hatte überraschend neue Zölle auf chinesische Waren in Aussicht gestellt und ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping infrage gestellt. Damit befeuerte er neuerlich die Sorgen über einen Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Zusätzlich verschärften Ankündigungen zu Exportbeschränkungen für seltene Erden und mögliche Strafzölle von bis zu 100 Prozent die Lage.

Innerhalb weniger Stunden löste das eine Welle an Panikverkäufen aus. Zahlreiche Anleger trennten sich hastig von ihren Positionen und verursachten so einen Kursrutsch von fast 15 Prozent. Viele Marktteilnehmer fühlten sich an die extremen Schwankungen der frühen Krypto-Jahre erinnert. Zwar stabilisierte sich der Kurs zum Wochenanfang wieder, doch die Nervosität ist nach wie vor aufrecht. Die entscheidende Frage lautet nun: War das nur ein kurzfristiger Schock oder ein Warnsignal für weitere Turbulenzen?

Zwischen Panik und politischer Beruhigung

Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, man solle sich „keine Sorgen um China machen“, Präsident Xi habe „lediglich einen schlechten Tag“ gehabt. Zudem betonte er, die USA wollen China wirtschaftlich nicht schaden, sondern eine „stabile und freundschaftliche Beziehung“ aufrechterhalten.

Diese Worte wirkten wie Balsam auf der Seele der Anleger. Der Bitcoin-Kurs stoppte seinen freien Fall, auch andere Kryptowährungen zogen nach. Parallel dazu legten Technologieaktien wieder zu, während der US Dollar leicht nachgab. Somit entstand ein klassisches Beispiel für einen sogenannten politischen „Kursausschlag“.

Der Krypto-Analyst Matthew Dibb von Stack Funds erklärte, solche Bewegungen seien typisch in Phasen geopolitischer Unsicherheit. Die Investoren würden sich kurzfristig aus den riskanten Anlagen zurückziehen, um Gewinne zu sichern und die weitere Entwicklung abzuwarten. Laut Dibb bleibe der übergeordnete Trend positiv und die die Korrektur sei eher eine gesunde Marktbereinigung als ein Anzeichen für einen bevorstehenden Bärenmarkt. Aber ausschließen dürfe man weitere Rücksetzer dennoch nicht.

Strategien zwischen Risiko und Chance

Während kurzfristige Trader auf schnelle Gewinne setzen, sehen langfristig orientierte Anleger den jüngsten Rückgang eher als Einstiegschance. Die fundamentalen Daten von Bitcoin, beispielsweise die begrenzte Menge an verfügbaren Coins und die anhaltende institutionelle Nachfrage, gelten weiterhin als stark. Kryptoszene.de zeigt, welche Kryptos man jetzt kaufen sollte, denn Bitcoin ist nicht die einzige Kryptowährung, die empfehlenswert ist. Es gibt einige Kryptowährungen, deren Potenziale vielversprechend sind. Wer hier rechtzeitig einsteigt, kann durchaus attraktive Gewinne verbuchen.

In den Analysekanälen und Krypto-Foren herrscht derzeit eine recht angespannte Erwartung. Viele Analysten verweisen darauf, dass der Rücksetzer nach dem Durchbruch über 126.000 US Dollar überfällig gewesen sei. Der Markt sei überhitzt und eine Phase der Konsolidierung sei notwendig, um neues Aufwärtsmomentum zu schaffen.

Ob der Bitcoin bis zum Ende des Jahres neue Rekorde aufstellen kann, hängt nun von zwei zentralen Aspekten ab. Einerseits geht es um die Frage der politischen Stabilität, andererseits um das Marktvertrauen. Sollte es zwischen den volkswirtschaftlichen Großmächten keine weiteren Eskalationen geben und die Zinspolitik der US Notenbank stabil bleiben, könnte der Kurs nach Einschätzung vieler Experten bis zum Jahresende in Richtung 150.000 US Dollar steigen.


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