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„Die Arbeitgeber haben in den ersten Verhandlungsrunden im Einzel- als auch Großhandel vorgelegt. Die Empörung bei den Beschäftigten ist groß. Sie erfahren tagtäglich, dass ihre Unternehmen im Wettbewerb gut aufgestellt sind und gleichzeitig ist das Geld, was sie für ihre gute Arbeit leisten, immer weniger wert. Die Ausgabenlast für das Notwendigste steigt unaufhörlich. Die Menschen brauchen dringend eine spürbare Entgelterhöhung, um die Mehrbelastungen zu kompensieren,“ sagt Marcel Schäuble, ver.di-Verhandlungsführer für den Handel in Hessen. „Wir haben kein Verständnis dafür, dass die Arbeitgeber die Handelsbranchen in einer dauerhaften Krise sehen. Mit Umsatzzuwächsen von 5% im Einzelhandel und 6,4% im Großhandel in 2025 ist der Handel in Hessen solide aufgestellt. Die Menschen an dem Erfolg zu beteiligen, die ihn erst möglich machen, ist mehr als angemessen,“ so Schäuble.

Am 15. Mai 2026 startet der Streikauftakt am DGB-Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 in Frankfurt a.M. um 11:30 Uhr mit einem Demonstrationszug zur Hauptwache. Gegen 12:30 Uhr findet an der Hauptwache, Katharinenkirche die Kundgebung statt. Parallel beginnt in Kassel ab 11:00 Uhr die zentrale Aktion am Rathaus, Oberen Königsstraße.

Insgesamt werden rund 900 Streikende aus Betrieben von Rewe, Penny, Kaufland, Ikea, H&M, Zara, Primark, Douglas, Hit, Metro und Rewe-Logistik erwartet.


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