Die großen Ferien gehen auch in Hessen ihrem Ende zu und in den Kindertagesstätten aber auch zuhause werden mit viel Kreativität und Liebe zum Detail die Schultüten der kleinen „ABC-Schützen“ gebastelt.
Die großen Ferien gehen auch in Hessen ihrem Ende zu und in den Kindertagesstätten aber auch zuhause werden mit viel Kreativität und Liebe zum Detail die Schultüten der kleinen „ABC-Schützen“ gebastelt.
Um den Kindern neben einem gelungenen Start in den neuen Lebensabschnitt Schule zu einer zahngesunden Zukunft zu verhelfen, macht es Sinn, auch beim Basteln und Befüllen der Schultüten an die Mundgesundheit der Kinder zu denken.
Dies fängt bereits bei der Gestaltung der Schultüten an, weiß Dr. Andrea Thumeyer, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen (LAGH): „Wer die Schultüte seines Kindes ringsum mit liebevoll ausgeschnittenen bunten Bonbons oder Lutschern verziert, setzt bei seinem Kind ein falsches Signal im Hinblick auf den Inhalt.Buttons mit Fotos lieber Menschen, Bilder der Lieblingstiere, Comicfiguren oder der bekannten hessischen Zahnputzhexe IRMA machen die erste und einzige Schultüte des Kindes genauso zu einem wunderbaren Gegenstand“.
Was die Füllung der traditionellen Begleiter am ersten Schultag anbelangt, ist der Phantasie ebenso wenig eine Grenze gesetzt. Kleine Bücher und Spielsachen (Luftballons, Seifenblasen, Flummis) und Malutensilien sind nur einige mögliche Alternativen zu der reinen ‚Zuckertüte‘. Kinder essen sehr gerne herzhafte, knackig frische Lebensmittel. Ein saftiger Apfel oder eine leckere Möhre sollten in einer gesunden Schultüte also ebenso wenig fehlen, wie eine kleine Auswahl anzahnfreundlichen Süßigkeiten mit dem Zahnmännchen als Erkennungsmerkmal.
„Wir haben in Hessen durch jahrzehntelange Aufklärung und Vorsorge sehr viel erreicht. Heute haben über siebzig Prozent der Kinder im Alter von zwölf Jahren ein naturgesundes Gebiss. Dennoch ist es sehr wichtig, nicht nachzulassen und die Eltern, aber auch die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten und das Lehrpersonal der Schulen immer wieder für die Zahngesundheit zu sensibilisieren und für die Umsetzung des Zuckerferien Vormittages und für das Üben der KAI plus Zahnputz-Systematik im Alltag zu gewinnen“, sagt Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen.
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