Heldinnen und Helden des Alltags nicht vergessen

Vogler
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Die erste Hälfte des Jahres 2020 ist bereits Vergangenheit. Die Tage werden wieder länger und in den kommenden Wochen werden sich genügend Mußestunden ergeben, damit ein jeder sich selbst wieder in das aktuelle Weltgeschehen einsortieren kann.

Aufreger gab es in den vergangenen sechs Monaten genug. Angefangen von der Corona-Pandemie, die uns übrigens sicherlich noch eine Weile beschäftigen wird, über Gewaltexzesse gegenüber Hilfs- und Rettungsdiensten, bis hin zu einer internationalen Instabilität, die seit der Kuba-Krise in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihresgleichen sucht.

Ungeachtet all dessen geht es uns in Deutschland vergleichsweise gut. Unsere Alltagsprobleme, sie sind - an internationalen Maßstäben gemessen - eher klein. Diese Tatsache sollte uns zu etwas mehr Gelassenheit, ja fast man könnte sagen „Demut“ veranlassen. Nach dem Ende der Ferienzeit werden wir zudem wieder stärker in den „Alltagsmodus“ zurückfallen. Kitas und Schulen werden aller Wahrscheinlichkeit nach wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. In den Schulen regt sich allerdings bei einigen Widerstand. Das gilt nicht allein für die sogenannten Risikogruppen. Man fühlt sich überfordert, unter anderem wegen der Digitalisierung des Schulbetriebes. So verlautet es jedenfalls von den zuständigen Gewerkschaftssprechern in den Medien.

So gesehen kann man das Engagement der Belegschaften in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheim gar nicht hoch genug einschätzen. Sie haben sich unbeeindruckt von eigenen gesundheitlichen Risiken, der extremen psychischen und physischen Belastungen ihrer Aufgabe mit Herzblut gewidmet und in den vergangenen Wochen und Monaten Großes geleistet. Und nicht allein gemessen an den Bezügen von Lehrern ist ihre Bezahlung nicht gerade üppig. Diesen „Heldinnen und Helden des Alltags“ sollte wir auch nach dem Abklingen von Coronafolgen unsere besondere Aufmerksamkeit widmen.

Diese Fragen sind sicherlich in Anbetracht des Milliarden-Pakets zu Linderung von wirtschaftlichen Folgen der Pandemie lösbar. Der bevorstehende Sommer gibt auch dafür Raum, über entsprechende Maßnahmen nachzudenken und diese dann zügig in die Tat umzusetzen. Für die bevorstehenden Urlaubswochen wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine entspannte Zeit. Damit verabschiede auch ich mich zugleich in die Ferien. Im September werde ich Sie dann wieder wie gewohnt mit dieser Kolumne begleiten!

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (69) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.

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