Vive la France!

Vogler
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Unser Nachbar Frankreich ist (wieder einmal) stark vom islamistischen Terror betroffen.

Was sich jetzt aber in der Kathedrale von Nizza ereignet hat, sprengt in vielerlei Hinsicht die Vorstellungskraft: Eine 70jährige Frau wurde in der Kirche enthauptet, wie wenige Tage zuvor auf offener Straße ein Lehrer in Hanaus Partnerstadt Conflans-Sainte-Honorine. Der Messermord in Dresden zeigt, dass auch in Deutschland im Namen Allahs gemordet wird. Bei dieser Qualität und Quantität des islamistischen Terrors gilt unsere Anteilnahme zunächst einmal den Angehörigen der Opfer. Mitgefühl allein reicht aber nicht mehr.

Zugegeben, die in Rede stehenden Karikaturen werden von vielen Betrachtern als geschmacklos empfunden. Das gilt in gleicher Hinsicht für viele satirische Beiträge, die sich mit dem Christentum – und hier besonders mit dem Klerus der katholischen Kirche beschäftigen. Zu bedenken ist dabei auch, dass die Glossen und Zeichnungen bei unserem französischen Nachbarn meist wesentlich überspitzter ausfallen, als hierzulande.

Dass wir Frankreich solidarisch zur Seite stehen, sollte eigentlich keiner besonderen Erwähnung bedürfen. Dabei reichen freundliche Worte und Gesten allein sicherlich nicht mehr. Von Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen kann erwartet werden, dass nicht nur islamistische Strömungen, sondern auch deren Sympathisanten kritisch beobachtet und Gefährdern rasch und konsequent das hiesige Gastrecht entzogen wird. Es besteht schließlich nicht nur ein Grundrecht auf Asyl, sondern auch das höherwertige Rechtsgut auf körperliche Unversehrtheit. Dieses Grundrecht darf nicht durch einen „Rechtsmittelstaat“ ausgehöhlt werden.

Bei unserem Nachbarn Frankreich ist der sogenannte „clash of cultures“, der Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen, offenbar weiter fortgeschritten, als hierzulande. Das offenbart sich besonders deutlich in den sozialen Netzwerken. In Frankreich gab es dort nach der Enthauptung in Conflans-Sainte-Honorine zahlreiche Sympathiebekundungen für diesen islamistisch motivierten Terrorakt. In der Welt von Allah, Mohammed & Co. gingen zudem Tausende auf die Straße, um sich mit dem Mörder zu solidarisieren. Der Aufschrei „friedlicher Muslime“ ist demgegenüber weltweit recht verhalten ausgefallen. Darüber sollten wir in Deutschland nachdenken.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (70) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.

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