Jetzt ist sie wieder da, eine politische Debatte, bei der das „Häuschen im Grünen“ sehr kontrovers diskutiert wird. Auf der einen Seite stehen die Kritiker, die im Eigenheim eine Verschwendung von Ressourcen sehen, zu viel Geländeverbrauch und zu hohe Kosten für die Energie, Etagenwohnungen in Glas und Beton seien da besser.

Demgegenüber steht eine ungebrochene Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit einer Eigenheimquote von 42 % auf dem vorletzten Platz, nur in der Schweiz ist diese Quote noch geringen. Demgegenüber liegt der Anteil an Besitzern von Eigenheimen in Großbritannien und Frankreich deutlich über 60 %, wenn es um den Wohnungsmarkt geht. Auf jeden Fall ist mit diesem Thema eine Diskussion losgetreten worden, wobei vieles an die mediale Aufmerksamkeit für den Klimawandel im allgemeinen und Greta Thunberg im besonderen erinnert. Es deutet manches daraufhin, dass Corona in den Schlagzeilen nunmehr wenige Aufmerksamkeit erhalten, da muss also etwas Neues her. Brutal ausgedrückt: „Es muss wieder einmal eine andere Sau durch das Dorf getrieben werden.“

Wohnen, das ist ein wichtiges Gut in unserem Gemeinwesen. Die Eigenheim-Förderung war in der Vergangenheit ein besonderes Anliegen der Regierenden, egal ob Rot, Schwarz oder Gelb-Blau. Einzig das linke politische Lager hat Privateigentum – und ganz besonders das an Grund und Boden – überaus kritisch gesehen, allerdings aus ideologischen Gründen, ohne Hinweis auf Klima und Energie.

Es ist an der Zeit, das Eigenheim als das anzusehen, was es tatsächlich ist. Es ist die Heimstatt von Familien. Hier genießen sie einen selbst bestimmten Freiraum. Genau das unterscheidet ein „Häuschen im Grünen“ oder am Stadtrand von einer Mietwohnung. Die Wahl zwischen Eigenheim und Mietobjekt ist oft auch eine Frage des Alters. Kaum eine zweite Investitionen im Leben ist als Altersvorsorge so bedeutsam, wie das eigene Heim. Für viele Menschen ist es ein ganz besonders beruhigendes Gefühl, nach dem Ende des Arbeitslebens eine attraktive Bleibe zu haben. Dafür hat man in jungen Jahren gern manch Einschränkung in Kauf genommen. Außerdem ist die Bauwirtschaft ein wichtiger Konjunkturmotor. All das sollten die Kritiker des Konzepts „Eigenheim“ bei ihrer Ablehnung auch bedenken.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (70) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.

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