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In diesem Jahr erfüllt der Wettergott bislang den ersten Teil dieses Sinnspruchs: In den vergangenen Jahren war der Mai bislang stets eher ein Wonnemonat mit viele Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Was die Jahre 2019 und 2020 betrifft, hatte der Mai an den meisten Tagen zu Aktivitäten im Freien eingeladen. Diesmal scheint alles etwas anders zu sein. Nicht allein die Niederschläge sind es, die recht üppig ausfallen, auch die Temperaturen erreichten nur ganz selten während der Nachmittagsstunden die 20-Grad-Marke. Im Klartext bedeutete dies, dass es ohne Heizung in den eigenen vier Wänden recht kühl blieb. Alles in allem erinnerte der Mai 2021 eher an eine herbstliche Wetterlage, denn an Frühling oder gar Frühsommer.

Beim Thema Heizung kommt dann auch das Finanzielle ins Spiel. Wenn im April und Mai – möglicherweise auch in den ersten Junitagen – noch geheizt werden muss, werden auch höhere Kosten fällig. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob Gas, Öl, Holz oder Strom als Energieträger eingesetzt werden. Öl ist noch immer ein wesentlicher Brennstoff. Ein Blick auf die Preisentwicklung lässt viele die Stirn runzeln, denn die Preisspirale kennt seit dem Jahreswechsel nur einen Weg, nämlich den nach oben.

Mussten Ende vergangenen Jahres noch deutlich unter 60 Cent pro Liter bezahlt werden, sind es Ende Mai bereits fast 70 Cent, mithin eine drastische Steigerung. Da man mit einem einzelnen Liter gemeinhin kaum heizen kann, ist für die Steigerung ein mehrtausendfacher Sprung anzusetzen. Aus den 1.800 Euro für 3.000 Liter Heizöl können in diesem Jahr wohl 2.100 Euro werden. Darin ist bereits die erhöhte CO2-Abgabe enthalten. Dies allein macht aber die Erhöhung nicht aus. Auch die Einstandspreise für Rohöl haben beträchtlich angezogen. Und die Auguren erwarten für die kommenden Monate keine deutliche Entspannung, eher das Gegenteil.

Einzig der Fiskus kann sich über kräftig sprudelnde Steuern und Abgaben auf den hohen Heizölpreis freuen. Nur gut die Hälfte der Preises (ca. 57 Prozent) entstehen als Kosten für das Mineralölprodukt, rund ein Viertel sind Steuern und Abgaben, der Rest entfällt auf den Handel, der das Heizöl transportiert und liefert. Falls der Staat – wie beabsichtigt – weiter an der Steuerschraube dreht, wird eine warme Wohnung zu einem Luxusprodukt. Unter dieser Entwicklung werden insbesondere die Bezieher kleiner Einkommen leiden.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (70) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.

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