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Dabei gab es nicht etwa plötzliche Preissprünge. Die Tendenz nach oben vollzog sich eher schleichend, so dass der Kunde nicht auf Anhieb bemerkte, dass viele Dinge des täglichen Bedarfs sich in kleinen Schritten – oft nur Cent-Beträge – im Preis nach oben bewegten und weiter bewegen.

Die vielen kleinen Schritte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Anhebungen um wenige Cent eben in jüngster Zeit öfter zu verzeichnen waren, als in der Vergangenheit. Auch wenn in zehn Monaten ein Preis mehrmals leicht angehoben wird, summiert sich dies zu recht beträchtlichen Steigerungen auf. Für diese Entwicklung gibt es sicherlich nicht nur einen Grund. Es kommen offensichtlich viele Faktoren zusammen, die sich jetzt in der Kalkulation niederschlagen.

Betrachtet man die Situation bei den Grundnahrungsmitteln, dann bleibt festzustellen, dass Deutschland im europäischen Vergleich noch mit erträglichen Preisen aufwartet. Im Vergleich zum Nachbarland Frankreich ist das Lebensmittelangebot recht günstig. Das gilt nicht allein für einige ausgewählte Produkte, sondern fast durchweg. Dies hat unter anderem kulturelle Gründe, weil unsere französischen Nachbarn schon immer für Essen mehr Aufwand getrieben haben. Dies gilt nicht so sehr in quantitativer als vielmehr in qualitativer Hinsicht. Frankreich kann so gesehen stolz auf seine Esskultur sein, an der eben weniger gespart wird als bei uns.

In den kommenden Wochen werden in allen Bereichen sehr wahrscheinlich einige Faktoren greifen, die unser Leben teurer machen. Energiepreise werden steigen, aber auch für langlebige Konsumgüter wird der Verbraucher tiefer in die Tasche greifen müssen. Eine Ursache sind sicherlich steigende Kosten für viele Rohstoffe, aber auch die Folgewirkungen der Corona-Pandemie werden zu Buche schlagen.

In der aktuelle Preisgestaltung sind dabei die Aufwendungen für die Bekämpfung des Corona-Virus noch gar nicht komplett enthalten. Der Staat hat auf allen Ebenen vergleichsweise viel Geld investiert, um Tests, Impfungen und Hygienemaßnahmen zu organisieren. Und da dieser Staat wir alle sind, werden wir alle auch noch diese Rechnung zu begleichen haben.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (70) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.

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